#141: Uttewalder Grund und Teufelsgrund

Alle Landschaftsbilder gibt’s für euch auf Wunsch im Shop.

Die letzten Wochen waren trocken und sonnig. Doch als ich für das kommende Wochenende in den Wetterbericht schaute, wurden plötzlich ein paar Tropfen abgebildet – zwar nur für Freitag, aber immerhin. Vielleicht klappt es diesmal mit dem lang erwarteten Regen.

Auf meiner Kackwetter-Liste stand der Uttewalder Grund, eine wunderschöne Felsenlandschaft und eine kleine Klamm. Mit etwas Glück lohnt es sich, alle Spots zu besuchen, wenn das Wetter mitspielt. Ich nahm für Freitag spontan Urlaub, denn hier wurde der meiste Regen prognostiziert. Für Samstagfrüh blieben immerhin noch ein paar Wolken übrig, bevor ab dem Mittag nur noch die Sonne scheint. Diesmal begleitete mich Stefani und weil wir über Nacht bleiben wollten, hieß es, dass das Auto mächtig voll wird. Man will ja nicht erfrieren, verhungern oder auf die Kameraausrüstung verzichten.

Im Uttewalder Grund:

Los ging es in aller früh, damit wir den Tag bestmöglich auskosten konnten. Der Uttewalder Grund eignet sich perfekt für eine regnerische Wanderung. Das üppige Grün dort unten kommt besonders gut zur Geltung, wenn es nass ist. Wir stellten nach der zweistündigen Fahrt das Auto in Uttewalde ab und liefen zum Spot. Ich war vor ein paar Jahren schon mal hier, allerdings war ich mit den Bildern nicht hundertprozentig zufrieden. Mein Stil hat sich ziemlich verändert und deswegen wollte ich einen zweiten Versuch wagen.

Wir liefen die steile Treppe nach unten und waren sofort begeistert, welch Urwald uns hier entgegen sprang. Die Luft war so klar und sauber, es duftete nach saftigem Moos und sofort begann der Stress der Woche beiseite zu rücken. Kopf aus, Kamera an und los.

In jeder Ecke fand man unzählige Motive. Schon allein nur von dem Farn hätte man tausende Bilder schießen können. Während der Nieselregen alles leicht zum Glänzen brachte, zog ich mir die Kapuze ein Stück tiefer ins Gesicht. Die kleinen Tropfen breiteten sich gleichzeitig auf Linse aus. Und wie meine Brille aussah, muss ich nicht weiter erwähnen. Mit meinem Putztuch war ich in regelmäßigen Abständen damit beschäftigt, eine klare Sicht zu behalten.

Kleiner Abstecher in den Teufelsgrund:

Ich recherchierte etwas im Internet, welche Wege es im Uttewalder Grund alles gab – es sind unzählig viele. Eine sehr interessante Route geht hoch zur Bastei, was ich mir gedanklich ins Notizbuch schrieb. Für heute wäre diese Tour zu groß, denn es standen noch andere Spots auf dem Plan. Der Teufelsgrund z.B. war kein großer Umweg. Dort sollte ein ganz besonderes Motiv auf mich warten. Eine Leiter, die komplett umgeben von einer Felswand war.

Der Umweg durch den Teufelsgrund stellte sich als voller Erfolg raus. Die Wege sahen aus, wie in einem Bilderbuch. Mittlerweile schlugen die Nieselschauer in kräftigen Regen um. Das war zwar so nicht geplant, aber lieber kräftiger Regen, als Sonne. Wir stellten uns mehrfach unter, wenn es zu viel wurde. Meine Jacke hielt dem gut stand, bis auf die Ärmel am Handgelenk. Diese Stelle wurde mit der Zeit mächtig nass, aber davon ließ ich mich natürlich nicht unterkriegen. Wie auch, bei so einer Landschaft.

Obwohl ich in letzter Zeit viel mit meinem 28-70 mm unterwegs war, nutzte ich hier wieder mehr mein 16 mm. Nur so konnte ich diese unglaublich riesigen Felswände perfekt einfangen. Und wenn ich nur einen kleineren Ausschnitt benötigte, kam das Zoom Objektiv zum Einsatz.

Wir verließen die magische Felsenlandschaft und fanden uns in einem bezaubernden Waldgebiet wieder. Hier tauchte ich direkt ein und suchte mir die schönsten Ecken raus. Leider bedeutete das auch, dass sich unsere Runde allmählich dem Ende näherte.

Der Regen ließ nicht nach, als wir wieder an unserem Startpunkt ankamen. Die steile Treppe in den Uttewalder Grund war jetzt noch unangenehmer, als am Anfang. Kurze Stufen und recht große Füße vereinen sich immer schlecht – und da habe ich „nur“ Schuhgröße 39-40. Wenn ich mir vorstelle, hier möchte jemand mit 3 Nummern größer herunterlaufen, wird das echt interessant. Wir hingen die nassen Klamotten im Auto auf und entdeckten in der Ferne Nebel – viel Nebel. Normalerweise war jetzt eine Klamm an der Reihe, aber wir entschieden uns dagegen. Ein paar Aussichten könnten uns schöne Nebelschleier bescheren – also auf in die Rathener Felsenlandschaft.

Was ich euch aus der Ecke mitgebracht habe, gibt’s im nächsten Beitrag zu sehen. Ihr wollt das nicht verpassen? Dann abonniert gern meinen Blog und bekommt eine Info, sobald der Beitrag verfügbar ist. Spam gibt’s nicht, versprochen.

8 Kommentare zu „#141: Uttewalder Grund und Teufelsgrund“

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