Ausrüstung

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Die Kameras

Es ist einfach unglaublich, was sich so alles in den Jahren ansammelt. Mein Mann grinst immer nur, wenn wieder etwas Neues ins Haus flattert. Mittlerweile habe ich mich allerdings von einigen Dingen getrennt. Ich glaube, als Anfänger kauft man viel zu viel. Man denkt, ich brauche das… und ich brauche jenes… Zum Schluss stellt man dann allerdings fest, das einen die Masse nur erschlägt und man bei weitem nicht den Objektiv – Fuhrpark eines Profis benötigt.

Im Laufe der Jahre weiß ich, womit ich am besten klar komme und was ich wirklich brauche. Zu 90% ist das 10-18 mm Weitwinkel an der Kamera. Ich habe es gesehen, getestet und mich verliebt. Der Bildwinkel ist einfach sensationell gut. Hauptsächlich fotografiere ich Landschaften, da möchte man einfach viel auf’s Bild bekommen. Angeschlossen ist es an der Sony a6000. Diese Kamera habe ich zwar schon ewig, aber seit kurzem erst lieben gelernt. In der Vergangenheit war immer die Canon EOS 750d in der Fototasche, die jedoch auf Grund Größe, Gewicht und Bildqualität immer öfter zuhause bleibt. Mein zweites Lieblingsobjektiv ist das Sigma 16 mm 1.4. Das habe ich immer dabei, wenn ich mit meiner Familie unterwegs bin. Für Selfies sind die 16 mm bei der Blende nahezu perfekt. Und da ich Landschaften eh fast immer im Weitwinkel fotografiere, passt die Brennweite super.

Ganz am Anfang hatte ich die Canon EOS 1100d. Sie war ein Geburtstagsgeschenk meines Mannes und ich bin ihm bis heute sehr dankbar dafür. Er hat mir die Möglichkeit gegeben, mit meiner Fotografie auf das nächste Level zu steigen. Ich hatte „nur“ eine kleine Digitalkamera von Panasonic, die zwar für damalige Verhältnisse auch schon sehr gute Bilder gemacht hat, aber es fehlte immer das gewisse Etwas.

 

Zubehör

Immer mit dabei ist meine Kameratasche oder mein Kamerarucksack. Die Tasche nehme ich, wenn nur die Kamera mit 1 – 2 Objektiven mitkommt. Den Rucksack habe ich hauptsächlich auf längere Touren mit. Man hat im unteren Teil Platz für die Kamera + Zubehör und oben kommt Proviant usw. rein. Die, für mich, perfekte Lösung für längere Touren. Aktuell bin ich bei der Firma Crumpler gelandet. Ich finde die typischen Fotorucksäcke optisch sehr langweilig, aber Crumpler bringt da teilweise etwas Abwechslung ins Spiel.

Ansonsten habe ich noch ein Stativ und die wichtigsten Filter: Pol-, ND-, und Verlaufsfilter. Den Polfilter habe ich eigentlich immer auf dem Objektiv. Er nimmt mir zwar etwas Licht, allerdings gefallen mir die Bilder damit von vornherein besser. Klar kann man einiges in der Bearbeitung rausholen, jedoch bin ich, was das betrifft, ein sehr fauler Mensch.

 

Manchmal darfs auch Analog sein

Digital ist nicht immer besser. Das fängt schon bei den Büchern an. Ich habe zwar auf Reisen gerne eBooks dabei, allerdings ersetzt mir der Reader nicht das klassische Buch – ich finde es einfach viel schöner, darin zu lesen. Ähnlich ist es manchmal bei der Fotografie.

Mit der Zeit hat sich auch hier ordentliches was angesammelt. Wenn ich keine Lust auf digital habe, schnappe ich mir eine von meinen analogen Kameras. Nicht selten fällt die Wahl auf eine Instax. Ich liebe den gesamten Prozess, vom schießen des Fotos, bis hin zur Entwicklung. Dieses surren, wenn sich das Foto durch den Schlitz der Kamera schiebt, ist einfach mega schön. Wie ein kleines Kind sitzt man dann vor dem Bild und schaut dabei zu, wie es sich entwickelt. Während unseres ersten Campertrips hatte ich z.B. keine Lust auf die Digitalen. Also schnappte ich mir eine meiner Instax Kameras und zog mit ihr los. Manchmal brauche ich diese Einschränkung, nicht x – verschiedene Bilder festzuhalten. Ein Film kostet im Schnitt zwischen 7,00 und 10,00 Euro – da sollte man genau überlegen, was man fotografiert.

Solltest du es noch nicht ausprobiert haben, es macht verdammt viel Spaß. Ich kann es nur jedem empfehlen.