Ausrüstung

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Die Kameras

Es ist einfach unglaublich, was sich alles in den Jahren ansammelt. Mein Mann grinst immer nur, wenn wieder etwas Neues ins Haus flattert. Mittlerweile habe ich mich allerdings von einigen Dingen getrennt. Ich glaube, als Anfänger kauft man viel zu viel. Man denkt, ich brauche das… ich brauche jenes… und zum Schluss stellt man fest, das einen die Masse nur erschlägt. Du brauchst bei weitem nicht den Objektiv – Fuhrpark eines Profis.

Im Laufe der Zeit weiß ich, womit ich am besten klar komme und was ich wirklich brauche. Zu 90% ist mein 16 mm 1.4 Weitwinkel an der Kamera. Ich habe es gesehen, getestet und mich verliebt. Bildwinkel und Bildqualität sind einfach sensationell gut. Angeschlossen ist es an der Sony a6400, meine neueste Liebe ;o) An meiner Zweitkamera, der Sony a6000, hängt oft ein 30 mm 1.4. Manchmal sind 16 mm einfach zu weitwinklig, genau dann kommt das 30er zum Einsatz. Und wenn alles nichts hilft, schraube ich das 18 – 105 mm drauf ;o) Der Zoombereich könnte zwar etwas mehr sehr, aber irgendwas ist immer ;o)

Zubehör

Verpackt ist alles in meiner Kameratasche oder meinem Rucksack. Die Tasche nehme ich, wenn ich nur Kamera mit 1 – 2 Objektiven dabei habe. Den Rucksack habe ich hauptsächlich auf längere Touren mit. Im unteren Teil finde ich Platz für die Kamera + Zubehör und oben kommt Proviant usw. rein. Die, für mich, perfekte Lösung für längere Touren. Aktuell bin ich bei der Firma Crumpler gelandet. Ich finde die typischen Fotorucksäcke optisch sehr langweilig, aber Crumpler bringt Abwechslung ins Spiel.

Ansonsten habe ich noch ein Stativ und ein paar Filter. Die Filter liegen eigentlich fast nur rum und das Stativ bleibt auch öfter im Auto, als das ich es mitschleppe. Wenn ich natürlich weiß, dass ich eine Langzeitbelichtung mache, ist das natürlich immer mit am Start.

Manchmal darfs auch Analog sein

Digital ist nicht gleich besser. Das fängt schon bei den Büchern an. Ich habe zwar auf Reisen gerne eBooks dabei, allerdings ersetzt mir der Reader nicht das klassische Buch – ich finde es viel schöner, darin rumzublättern. Ähnlich ist es manchmal bei der Fotografie.

Mit der Zeit hat sich auch hier ordentliches was angesammelt. Wenn ich keine Lust auf digital habe, schnappe ich mir eine von meinen analogen Kameras. Nicht selten fällt die Wahl auf eine Instax. Ich liebe den gesamten Prozess, vom schießen des Fotos, bis hin zur Entwicklung. Dieses surren, wenn sich das Foto durch den Schlitz der Kamera schiebt, ist einfach mega schön. Wie ein kleines Kind sitzt man dann vor dem Bild und schaut dabei zu, wie es sich entwickelt. Während unseres ersten Campertrips hatte ich z.B. keine Lust auf die Systemkamera. Also schnappte ich mir eine meiner Instax Kameras und zog mit ihr los. Manchmal brauche ich diese Einschränkung, nicht x – verschiedene Bilder festzuhalten. Ein Film kostet im Schnitt zwischen 7,00 und 10,00 Euro – da sollte man genau überlegen, was man fotografiert.

Solltest du es noch nicht ausprobiert haben, es macht verdammt viel Spaß. Ich kann es nur jedem empfehlen.