#245: Wellness & Auszeit im Luchs Cottage in Hahnenklee

Anzeige || Es war mal wieder so weit. Ich hatte das riesige Privileg, erneut die Erste zu sein, die ein weiteres Highlight im Hotel Luchs Quartier einweihen durfte. Dieses Mal stand das nigelnagelneue Luchs Cottage in Hahnenklee auf dem Prüfstand. Spoiler vorab: Gemeinsam mit Denise und ihrer Fellnase Murphy habe ich es auf Herz und Nieren geprüft und für „absolut liebenswert“ befunden.

Wanderschuhe an: Ab zum Grumbacher Teich

Natürlich sind wir nicht nur zum Faulenzen in den Harz gekommen – auch wenn ich ehrlich zugeben muss, dass das Cottage mit seinem gemütlichen Vibe eine enorme Anziehungskraft ausübt und es einem verdammt schwer macht, die Haustür überhaupt hinter sich zuzuziehen. Aber der Ehrgeiz rief. Rund um Hahnenklee hieß es erst mal wieder: Wanderschuhe schnüren und Stempel sammeln.

Ich habe die Gelegenheit direkt genutzt und Denise auf eine meiner absoluten Lieblingstouren entführt – die Wanderung zum Grumbacher Teich. Zu meinem großen Glück kannte sie diese Strecke tatsächlich noch nicht, was die Planung natürlich hinfällig machte. Die Route war gesetzt. Es ist immer wieder schön, jemandem diese besonderen Ecken im Harz zum ersten Mal zu zeigen.

Das Wetter spielte uns dabei auf seine ganz eigene Weise in die Karten. Es war herrlich bedeckt. Was für „Normalsterbliche“ vielleicht grau oder trist klingen mag, ist für uns Fotografen ein absoluter Jackpot. Keine harten Schatten, die das Bild unruhig machen, keine überbelichteten Stellen, stattdessen leuchtete das Moos in einem unglaublich satten Grün und die ganze Umgebung war in diese ganz besondere Harz-Stimmung getaucht. Man konnte förmlich riechen, wie der Wald nach dem letzten Regen aufatmet. Jede Kurve bot ein neues Motiv, und wir genossen die Ruhe auf den Pfaden in vollen Zügen.

Bier, Chips & Sauna-Vibes: Die perfekte Harzer Kombi

Nachdem wir im Cottage erfolgreich eincheckten, machten wir es uns bei einer Tasse Tee und Kaffee erstmal gemütlich. Dank einer großen Spielekiste, verging die Zeit bis zum Abendessen wie im Flug. Denn wer ordentlich Kilometer schrubbt, dem knurrt irgendwann der Magen. Kleiner Tipp am Rande: Wir sind beim Vietnamesen in Hahnenklee eingekehrt und hauten uns ordentlich die Bäuche voll. Gott war das vielleicht lecker. Ich kann dir das Restaurant nur empfehlen. Genau die richtige Grundlage für das, was folgte.

Zurück im Cottage wurde uns nämlich so richtig eingeheizt. Aber bevor wir den Wellness-Modus starteten, gab es einen kurzen Boxenstopp im hoteleigenen Späti. Die beste Erfindung überhaupt. Wir deckten uns mit ein paar gekühlten Bierchen und einer Tüte Chips ein. Die Ausbeute war quasi unser Proviant für das Kontrastprogramm des Abends: die eigene Sauna. Ich muss hier kurz ein ehrliches Geständnis ablegen: Eigentlich bin ich absolut kein Sauna-Fan. Aber wenn die Sauna direkt in der eigenen Unterkunft steht und man völlig ungestört ist, dann ist das eine ganz andere Hausnummer.

Zwischen den Saunagängen machten wir es uns mit Bier und Chips gemütlich. Schließlich muss man sich die Zeit zum Schwitzen ja schmackhaft machen, oder? Es gibt kaum etwas Besseres, als tiefenentspannt in den flauschigen Bademantel zu schlüpfen, während draußen die Harzer Luft abkühlt.

Das Frühstücks-Highlight am Morgen

Wer denkt, besser geht’s nicht, hat das Frühstück im Luchs Quartier noch nicht erlebt. Am nächsten Morgen klopfte es an der Tür und uns wurde ein unglaublich leckeres Frühstück direkt an die Schwelle geliefert.

Von herzhaft bis süß war wirklich alles dabei, was das Herz begehrt (und ehrlich gesagt noch viel mehr). Gemütlich im Cottage frühstücken, ohne sich erst mal „gesellschaftsfähig“ machen zu müssen – das ist für mich der wahre Luxus.

Hunde-Himmel: Murphy im Urlaubsglück

Was das Luchs Quartier aber wirklich besonders macht, ist die Liebe zum Detail und zwar auch für unsere vierbeinigen Begleiter. Auch für die Fellnasen wartet im Cottage eine tolle Überraschung! Murphy durfte es sich sofort auf einer herrlich weichen Decke bequem machen, auf der sogar schon ein paar Hundesnacks als Willkommensgruß bereitlagen. Ich gehe mal stark davon aus, dass sie ihm mehr als geschmeckt haben – denn die Begeisterung hielt bis zum Schluss an. Bei der Abreise saß er jedenfalls sichtlich deprimiert und mit seinem besten „Dackelblick“ vor der Futterbar an der Rezeption.

Bergbaulehrpfad und Silberteich zum Abschluss

Bevor wir endgültig die Heimreise antraten, haben wir noch einen Abstecher zur Maaßener Gaipel gemacht. Dort wartete nicht nur der nächste Stempel für unser Heft, sondern auch ein super spannender Bergbaulehrpfad. Wer jetzt auf die passenden Fotos wartet: Da musst du dich noch einen Moment gedulden. Ich habe die Tour nämlich komplett analog fotografiert. Die Filme müssen erst noch entwickelt werden, weshalb es heute noch keine digitalen Kostproben gibt. Aber „Analog“ ist sowieso ein gutes Stichwort – dazu wird es hier auf dem Blog bald einen ganz eigenen Beitrag geben. dürft also gespannt sein, was dabei herausgekommen ist.

Ein letzter Stempel und das „Lunch-Paket“ Deluxe

Auf der Rückfahrt konnten wir es natürlich nicht lassen und haben noch einen kleinen Umweg eingeplant: Den Silberteich bei Braunlage. Ein dritter Stempel musste für dieses Wochenende einfach noch sein. Der Teich ist immer wieder einen Besuch wert und bot die perfekte Kulisse für eine kurze Verschnaufpause.

Und weil wir beim Frühstück im Cottage so reichlich versorgt wurden, hatten wir sogar noch eine Geheimwaffe im Gepäck: Für jeden von uns war ein Brötchen übrig geblieben, die wir uns kurzerhand mit dem restlichen Käse und der leckeren Wurst belegt hatten. So ein Mittagssnack direkt am Wasser schmeckt nach der frischen Harzer Luft gleich doppelt so gut. Ein absolut runder Abschluss für unseren Kurztrip.

Fazit

Das Luchs Cottage Hahnenklee ist für mich die Definition von moderner Harz-Gemütlichkeit, bei der man auf nichts verzichten muss. Es ist dieser seltene Ort, an dem man sich vom ersten Moment an wie zu Hause fühlt – egal, ob man nach einer ausgiebigen Stempel-Tour am Grumbacher Teich in die private Sauna hüpft, sich mit Späti-Bier und Chips aufs Bett fläzt oder den Morgen mit einem Luxus-Frühstück direkt an der Tür zelebriert.

Dass auch Murphy mit eigenen Snacks und einer Kuscheldecke wie ein Ehrengast empfangen wurde, macht das Erlebnis perfekt, auch wenn uns der Abschied an der Futterbar der Rezeption fast das Herz gebrochen hätte. Der abschließende Abstecher zum Bergbaulehrpfad an der Maaßener Gaipel hat das Wochenende ideal abgerundet und mir noch einmal die Gelegenheit gegeben, die besondere Atmosphäre ganz entschleunigt auf Analogfilm einzufangen. Wir verlassen Hahnenklee mit vollen Stempelheften, einem glücklichen Hund und jeder Menge Vorfreude auf die entwickelten Bilder – wir kommen definitiv wieder, das steht fest.

2 Kommentare

  1. Wow, das sieht richtig schön, gemütlich und urig aus und würde mir auch sehr gefallen, v.a. mit dieser Natur vor der Tür, tolle Fotos und Präsentation!

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