Werbung, weil geil || Ein ganzes Wochenende im Harz, umgeben von einer bunten Truppe unterschiedlichster Mädels aus ganz Deutschland – und das Beste: wir alle teilen eine Leidenschaft: Fotografie, Natur und Abenteuer unter freiem Himmel. Zusammen mit Denise durfte ich beim The Female Explorer Creator Camp 2025 auf dem Wildwood Campingplatz in Clausthal-Zellerfeld im Oberharz dabei sein. Wir schlugen unser Lager auf und stürzten uns direkt in eine geballte Ladung Outdoor-Abenteuer. Aber dazu gleich mehr…
Wanderung zur Stempelstelle 105 in Wildemann
Bevor wir im Camp ankamen, dachten wir uns: Warum nicht noch eine kleine Runde durch Wildemann drehen? Wir hatten beide frei und wollten den Tag einfach in vollen Zügen genießen. Unser Ziel: die Stempelstelle an der Prinzenlaube. Was uns genau erwarten würde, wussten wir nicht – aber mal ehrlich, wer braucht schon einen Plan? Es ist Herbst, die Blätter knistern unter den Füßen und wir schlendern durch den Wald. Das konnte nur gut werden.








Spaziergang zu den Einersberger Teichen
Die Runde war eigentlich recht kurz, also haben wir uns entschieden, noch ein bisschen weiterzuziehen. Zeit hatten wir noch genug und auf dem Weg zum Creator Camp lagen die Einersberger Teiche. Als wir dort ankamen, führte uns der Wanderweg durch ein richtig hübsches Waldstück. Überall saftiges Grün, dazu ein paar bunte Herbstakzente – da blieb einem fast die Luft weg, so schön sah alles aus. Klar, es gab auch Stellen, wo der Wald ordentlich durchforstet wurde, aber es blieben genug Ecken übrig, in denen man richtig gut rumstreunen konnte.






Ankunft Wildwood Campingplatz in Clausthal-Zellerfeld
Am Nachmittag rollten wir endlich im Camp ein – staubig, leicht verschwitzt, aber mega happy. Kaum ausgestiegen, wurden wir auch schon von der ganzen Mädelsrunde herzlich begrüßt – so, als wären wir alte Bekannte, die man ewig nicht gesehen hat. Unsere kleine Unterkunft war schnell bezogen: Rucksäcke in die Ecke, kurz durchschnaufen und natürlich erstmal checken, wie gemütlich das Ganze wirklich ist (Spoiler: ziemlich). Danach ging’s rüber zu den anderen, wo man sich schon eifrig austauschte. Innerhalb von Minuten war klar: Das wird ein richtig cooles Wochenende.




Der erste Abend war pure Entspannung. Beim gemütlichen Zusammensitzen wurde geschnackt, gelacht und natürlich gegessen – Chili sin Carne, und Gott, war das lecker Schmakofatz. Dann kam das Highlight: die Goody-Bags. Was sich das Team von The Female Explorer zusammen mit den Sponsoren da ausgedacht hat, war einfach next level. Mein Hirn schaltete kurzzeitig in den „Wow!“-Modus und ja, natürlich hab ich in dem Moment vergessen, Fotos zu machen. Schande über mich und mein Blogger-Ego, aber bei so vielen Eindrücken darf man schon mal kurz die Kamera vergessen, oder? In den Goody-Bags versteckten sich echte Schätze: Barfußschuhe von Vivobarefoot, kuschlige Wanderklamotten von Maier Sports und allerlei praktische Kleinigkeiten, die man draußen echt gut gebrauchen kann. Ich sag’s dir, wie Weihnachten. Natürlich konnte ich es nicht lassen und musste alles am nächsten Tag direkt ausprobieren. Neue Schuhe, frische Klamotten, Abenteuerstimmung – da juckt’s einfach in den Füßen, sofort loszustarten.
Wanderung durch das Spiegelthal
Am nächsten Morgen hieß es raus aus den Federn und rein ins Abenteuer. Nach einem gemütlichen Frühstück konnten wir es kaum erwarten, die neuen Schuhe und Klamotten auszuprobieren. Ich geb’s ehrlich zu: Es war mein erstes Mal mit Barfußschuhen. Und ja, ich war skeptisch. So richtig. Dieses „fühlt man da nicht jeden Stein?!“-skeptisch. Also hab ich vorsichtshalber meine alten Wanderschuhe in den Rucksack gepackt – man weiß ja nie. Das war natürlich total sinnloses Zusatzgewicht. Denn schon nach den ersten paar Schritten war klar: Die Dinger sind der Hammer. Bequem, leicht, irgendwie befreiend. Ich hatte das Gefühl, zum ersten Mal nicht einfach nur irgendwelche Schuhe spazieren zu tragen. Seitdem ziehe ich meine Barfußschuhe fast jedes Mal zum Wandern an und lasse die alten Treter immer öfter zu Hause stehen.





Unser ehrgeiziger Plan für den Tag: rund 13 Kilometer durch den Harz. Easy, dachten wir. Ein bisschen wandern, ein paar Fotos machen, bisschen frische Luft schnappen… was soll da schon schiefgehen? Tja… nach den ersten paar hundert Metern war klar, das wird nix mit den 13 Kilometern. Ich meine, stell dir 20 Creator-Mädels auf einem Haufen vor, jede bewaffnet mit Kamera, Handy und einem unbändigen Drang nach dem passenden Shot für unsere Photo Challange.
Uns wurde ziemlich schnell bewusst: Wenn wir heute die Hälfte schaffen, sind wir eigentlich schon Heldinnen. Und was soll ich sagen? Nach exakt zwei Minuten – ungelogen – war’s auch schon so weit. Erste Location, erster Stopp, und zack: überall wurde fotografiert, gefilmt, gepostet. Die einen liefen barfuß durchs eisige Wasser, die anderen turnten am Wasserfall herum und unser Wanderziel rückte in diesem Moment schon verdächtig in die Ferne, aber hey: Hauptsache Spaß, dass ist doch das, was zählt.




Mittagspause am Spiegelthaler Wasserfall
Mit ordentlich knurrenden Mägen kamen wir schließlich an dem kleinen, hübschen Wasserfall an. Zeit für Mittag. Zum Glück hatten wir dank unseres Goody-Bags alles dabei, was das hungrige Wanderherz begehrt. Für jede gab’s eine Trek’n Eat Mahlzeit – das klingt erst mal sehr nach Outdoor-Expedition, schmeckt aber überraschend gut. Also: Gaskocher ausgepackt, Wasser zum Kochen gebracht, in die Tüte gegossen, umgerührt, kurz warten – fertig. Ganz ehrlich, einfacher geht’s nicht. Auf dem Menü standen Nudeln in vegetarischer Bolognese, und ich schwöre: Nach ein paar Stunden draußen schmeckt das wie ein Drei-Gänge-Menü. Ich bin sonst eher Team „Schnittchen und Müsliriegel“, aber gerade in der kalten Jahreszeit ist so ein warmes Essen einfach unschlagbar. Und das Beste: Die Tüten wiegen fast nix und man braucht nur 400 ml Wasser. Zwei ziemlich gute Argumente, um in Zukunft öfter mal was Warmes auf meinen Touren zu genießen.




Der Rückweg zum Wildwood Campingplatz
An diesem Wochenende stand übrigens ganz groß Orkanwarnung auf dem Wetterbericht, also beste Voraussetzungen für einen entspannten Wandertag im Harz, oder? Bis hierhin hatten wir tatsächlich richtig Glück. Ein bisschen Wind, klar, aber nichts Dramatisches. Doch auf den letzten Kilometern hat das Wetter dann wohl beschlossen, uns mal zu zeigen, wer hier eigentlich das Sagen hat. Wind, Sprühregen, kurz gesagt: richtiges Scheißwetter. Der Harz in seiner wilden, ungeschminkten Version. Zum Glück haben die Jacken und Hosen von Maier Sports das locker mitgemacht – dicht und warm. Einzig meine Brille hätte ein paar Scheibenwischer gebrauchen können. Wir haben dann das Tempo etwas angezogen, während wir alle glaube nur noch ein Ziel vor Augen hatten: ein heißes Getränk am Kaminofen. Ich glaube, selten hat sich ein Becher Tee so verdient angefühlt.




Den Nachmittag und Abend ließen wir ganz entspannt im Camp ausklingen. Endlich im Trockenen, mit warmen Füßen und guter Laune. Während draußen der Wind weiter um die Hütten pfiff, machten wir’s uns drinnen so richtig gemütlich. Wir lauschten einem super spannenden Vortrag darüber, wie man Kooperationen richtig angeht (Notizen wurden fleißig gemacht und zwischendurch natürlich der ein oder andere Snack von Kluth eingeschoben). Später gab’s selbst gebackene Pizza, und ich schwöre, die hat nach dem Tag draußen doppelt so gut geschmeckt. Zwischen Teig, Käse und Gesprächen wurde viel gelacht, erzählt und über Erfahrungen geplaudert, die jede von uns schon mit Marken, Content und dem ganzen Social-Media-Zirkus gemacht hatte. Es war irgendwie die perfekte Mischung aus Input, Austausch und einfach mal Runterkommen.
Mein Fazit zum Female Explorer Creator Camp
Das Female Explorer Creator Camp war alles in allem ein Wochenende, das genau die richtige Mischung hatte: ein bisschen Abenteuer, eine Prise Chaos, jede Menge frische Luft und ganz viel gute Stimmung. Ich hätte ehrlich nicht gedacht, dass Barfußschuhe mich so überzeugen würden – aber jetzt bin ich ein kleiner Fan. Und auch wenn wir unsere geplanten 13 Kilometer nicht ganz geschafft haben, war der Weg (und vor allem das gemeinsame Erlebnis) eindeutig das Ziel. Ich bin mit einem Rucksack voller neuer Eindrücke, spannender Gespräche und leicht müden Beinen nach Hause gefahren, mit dem festen Vorsatz, öfter mal aus der Komfortzone rauszugehen. Ob das heißt, neue Wege zu wandern, etwas Neues auszuprobieren oder einfach mal auf den eigenen Bauch (oder die eigenen Füße) zu hören.
Und weil das Abenteuer natürlich noch lange nicht vorbei ist, geht’s im nächsten Blogbeitrag weiter. Diesmal in die herbstliche Sächsische Schweiz. Stell dir goldene Blätter, mystische Felsen und diesen ganz besonderen Herbstduft in der Luft vor. Wenn du also Lust hast, beim nächsten Trip dabei zu sein (zumindest virtuell), dann abonnier gern den Blog.
Wandbilder, Kalender 2026 und Poster gibt’s hier:


„Wanderblende“: „Ein ganzes Wochenende im Harz…“ so zeige ich es gleich bei mir an.
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Ach ja, der Herbst im Harz – das war immer schön. Lang ist es her.