Endlich Urlaub! Und für mich ging’s zum allerersten Mal in die Berge. Nicht sowas wie der Harz oder die Sächsische-Schweiz, sondern echte, mächtige Alpen-Action. Zehn Tage lang ging es mit Denise und Murphy ab nach Italien und unser erster Stopp: der Toblacher See in den Dolomiten. Für den Start unseres Trips sollte eine entspannte, einfache Runde um den See genau richtig sein. Perfekt, um anzukommen und die Bergluft zu genießen. Zum Glück war es schon Nachmittag, sodass der Parkplatz eher leer wurde, statt dass sich die Massen sammelten. Beste Bedingungen für einen relaxten Auftakt.

Der erste Eindruck: Postkartenmotiv lässt grüßen
Schon bei der Anfahrt wusste ich: Das wird gut. Der See liegt direkt zwischen dem Naturpark Fanes-Sennes-Prags und den Drei Zinnen, also mitten im UNESCO-Weltnaturerbe Dolomiten. Und sobald man aus dem Auto steigt, ist man quasi direkt am Wasser. Der Ausblick vom Ufer aus, war ein absoluter Traum. Das Wasser war glasklar und die Bergkulisse im Hintergrund einfach wahnsinnig schön.


Was kann man am Toblacher See machen?
Du musst nicht viel tun, um den See zu genießen. Aber wenn du willst, geht natürlich einiges:
- Spazieren: Ein entspannter Rundweg führt in ca. 30–40 Minuten einmal um den See, absolut familienfreundlich.
- Fotografieren: Der See ist zu jeder Tageszeit fotogen, vor allem am Morgen, wenn der Nebel noch über dem Wasser liegt.
- Bootfahren: Im Sommer kannst du dir Ruderboote ausleihen und den See vom Wasser aus erkunden.
- Picknicken oder Einkehren: Es gibt ein Restaurant direkt am Ufer. Oder du machst es wie wir, bringst dir einfach was mit und suchst dir dein eigenes Plätzchen.
- Vogelbeobachtung: Jep, auch das geht. Der See ist ein kleines Feuchtbiotop und Rastplatz für Zugvögel. Wer’s ruhig mag, wird hier glücklich.
Wir entschieden uns, ein paar Fotos zu machen und den Tag entspannt ausklingen zu lassen, bevor es ins Hotel ging. Das Wetter war an dem Tag kein Highlight, weshalb ich hier gern nochmal zum Sonnenaufgang vorbeischauen möchte.



Gut zu wissen
- Lage: Toblach, Südtirol, Italien
- Beste Jahreszeit: Frühling bis Herbst für Spaziergänge und Bootsfahrten, Winter für Schneefans
- Anreise: Einfach mit dem Auto oder per Bahn bis Toblach, dann wenige Minuten weiter bis zum See
- Parkplatz: 46°42’18.5″N 12°13’12.8″E
Mein Fazit: Der Toblacher See in den Dolomiten ist keiner dieser extrem überlaufenen Instagram-Hotspots, wo man sich durchs Gedränge kämpfen muss. Er ist eher ein ruhiger, entspannter Ort, der trotzdem atemberaubend schön ist – ideal für einen halben Tagesausflug oder als Zwischenstopp auf einer Dolomiten-Tour.
Dieser Beitrag ist der Auftakt meiner kurzweiligen Reihe über die Dolomiten. Wenn er dir gefällt, dann abonniere gern meinen Blog und begleite mich auf unserer Reise durch Südtirol. Ich verspreche dir, es wird nicht langweilig.




Wandbilder, Kalender und Presets gibt’s hier:


Ich bin erstaunt, wie lange es gedauert hat, bis du von der „Einstiegsdroge“ Mittelgebirge endlich in den Alpen angekommen bist 😉 Bin gespannt wie es weitergeht , freue mich drauf und schaue weiter von außen zu 🙂
😂 es hat extrem lange gedauert ich weiß. Aber nachdem mein halbes Leben umgekrempelt wurde, hab ich nun das auch endlich mal geschafft 🤭 Ich danke dir ☺️
Hoffentlich bleibt das auch so am Toblacher See.
Da heut zu Tage immer mehr solcher Orte überlaufen sind.
Von. Menschen die mit den Bergen nix am Hut haben. Sie kommen müllen alles zu machen Fotos und hauen wieder ab.
Ist pauschal, stimmt aber oft
Aber Vorsicht
Restaurant wenn du nur ein Bier willst, gibt’s erst ab 15Uhr am 13:30 hast du keine Chsnce ohne zu Essen:-(
Danke für den Hinweis, ich fand es zum Glück auch ohne Bier schön 😉