#106: Camping Fichtelsee

Endlich Urlaub. Wie könnte der besser beginnen, als in der Natur? Für uns ging es mit Sack und Pack fünf Tage auf den Campingplatz am Fichtelsee. An einem Montagmorgen startete unser kleines Abenteuer in Richtung Süden.

Campingplatz Fichtelsee in Fichtelberg:

Gegen Mittag kamen wir auf dem Campingplatz an, meldeten uns an der Rezeption und bekamen unseren Stellplatz zugewiesen. Schnell erkannte ich, dass es die vielen guten Bewertungen nicht ohne Grund gab. Hier sah es übersichtlich, sauber und gepflegt aus. Ohne Probleme lässt es sich ein paar Tage aushalten. Und der Duft, als wir aus dem Auto stiegen, einfach nur herrlich. Natur pur.

Bevor es aber zum See ging, richteten wir erstmal unser Quartier ein. Tobi übernimmt immer alles, was draußen gemacht werden muss und ich kümmere mich darum, dass es drinnen gemütlich ist. Knapp eine Stunde brauchten wir, bis der Wohnwagen ausgerichtet, das Zelt aufgebaut und innen alles geputzt war.

Der Fichtelsee:

Nachdem wir den restlichen Tag größtenteils im Wohnwagen gammelten und Film schauten, plante ich nebenbei ein paar kleine Fototouren und hoffte auf perfektes düsteres Wetter die nächsten Tage.

Doch als wir später bei der Hunderunde am See ankamen, war die Enttäuschung erstmal relativ groß. Jede Menge Bagger und dann war er auch noch halb leer… na prima. Aber was solls, ich nehme, was ich kriegen kann und versuchte später dennoch ein paar gute Perspektiven zu finden.

Ihr werdet jetzt bestimmt denken, so leer sieht er gar nicht aus. Doch wenn man die Bilder mit anderen vergleicht, fällt schnell auf, dass einiges an Wasser fehlte. Die Bäume auf dem nächsten Bild sind beispielsweise vom Wasser umgeben, d.h. die Steine gucken eigentlich nur zu einem Bruchteil heraus. Und auch das Hotel auf dem Bild daneben steht normalerweise tiefer im Wasser.

Der Fichtelsee teilt sich in 3 Teile. Wenn man vom Campingplatz kommt, war der linke Teil den ersten Tag komplett leer. Das änderte sich aber verdammt schnell, da man das Wasser aus dem mittleren Bereich abpumpte und links wieder auffüllte. Also veränderte sich der Ort täglich und ich konnte an unterschiedlichen Tagen unterschiedliche Teile fotografieren, ohne komplett auf Wasser verzichten zu müssen. Glück im Unglück quasi 😂

Grund des Ganzen sind übrigens Sanierungsarbeiten. Die fotogenen Brücken zum Hotel wurden z.B. abgerissen und werden später ersetzt. Eigentlich war mein Plan nochmal herzukommen, wenn sich das Laub verfärbt, aber die Arbeiten dauern den gesamten Oktober an. Das Wasser wird frühestens im Dezember wieder den alten Stand haben (Aussage Gemeinde Fichtelberg).

Am schönsten war es aber, mit unserer Fellnase die Natur zu genießen und eine Runde um den See zu drehen. Man stolpert vom Campingplatz direkt zum See und kann komplett abschalten. Ein perfekter Ort für den Urlaub mit Hund.

So ihr Lieben, das war es erstmal zum Fichtelsee. Ich hoffe, euch hat der Ort genauso sehr gefallen, wie mir. Aber nicht dass ihr denkt, wir haben unsere Zeit nur dort verbracht. In den nächsten zwei Beiträgen möchte ich euch ein paar weitere wundervolle Spots im Fichtelgebirge zeigen, ihr dürft gespannt sein. Lasst mir gern ein Abo da, wenn ihr das nicht verpassen wollt.

7 Kommentare zu „#106: Camping Fichtelsee“

  1. Wie märchenhaft, die Schwärze des Sees. Da höre ich die Mummeln vom Urgrund her mummeln, so ganz wie die vom Schwarzwälder Mummelsee, der auch seinen Namen nach eben diesen Wassergeistern hat.
    Der Hund ist ja eine einzige Explosion an Sympathie!!! Man möchte in seine Süße hineinhüpfen!!!!

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