#105: Mit Marvin Kuhr durchs Vogtland

Der Vogtland Tourismusverband hat für 4 Teilnehmer eine Insta Reise verlost. Mit dabei war unter anderem Marvin Kuhr und die Vogtland Community. Was dabei herauskam, findet ihr in diesem Beitrag. Diesmal gibt’s auch ein bisschen Werbung, weil… einfach geil.

Zeulenroda-Triebes:

Los ging es Freitagnachmittag in Zeulenroda-Triebes. Für die 4 Teilnehmer der Insta Reise wurden drei Manoah Häuser angemietet. Mein Plan war ursprünglich im Auto zu pennen, aber wenn mir ein warmes Plätzchen auf einer Couch angeboten wird, lehne ich natürlich nicht ab. Und was soll ich euch sagen, die Häuser waren hammer. Es gab unter anderem eine Regendusche, einen Infrarotsessel und eine Ausstattung vom feinsten. Wenn ihr eines der Häuser betretet, erwartet euch obendrauf ein angenehmer Holzduft. Ich war quasi sofort in Urlaubsstimmung, als ich meine Sachen auspackte.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde erkundeten wir gemeinsam den Panoramaweg am Zeulenrodaer Meer. Wer mich kennt, wird ahnen, dass ich den halben Weg über die Sonne fluchte. Aber irgendwie kommen dann doch immer ein paar Bilder bei rum. Jasmin sprang zum Sonnenuntergang sogar noch aufs SUP, was natürlich als Motiv perfekt war.

Später hauten wir uns mit leckerer Pizza und Pasta die Bäuche voll und ließen den Abend entspannt ausklingen. Immerhin wartete am nächsten Tag ein Programm auf uns, das sich gewaschen hatte. Da sollte man besser fit sein.

Pöllwitzer Wald:

Nach einer erholsamen Nacht ging es 05:45 Uhr zum Pöllwitzer Wald. Dort wartete Marvin Kuhr und die restlichen Mitglieder der Vogtland Community auf uns. Wir schnappten unsere Rucksäcke und liefen entspannt 2 km durch den Wald, bis wir am Moorerlebnispfad ankamen. Ich fühlte mich wie auf einem Klassenausflug vor 18 Jahren. Ich kann mich zumindest nicht erinnern, wann ich zuletzt mit einer Gruppe aus 16 Leuten kurz nach 06:00 Uhr durch die Pampa stiefelte…. mit dem Unterschied, dass ich es jetzt freiwillig mache 😂.

Wir teilten uns am Pfad auf, damit nicht ganz so viele Menschen auf einem Haufen hängen und man die Gegend in Ruhe erkunden kann. Schnell war klar, dass wir uns den Wanderweg mit Millionen von Mücken teilten. Ich hatte zum Glück lange Kleidung an, aber viele von den Jungs trugen kurzen Hosen 🤭😅 An jeder Ecke hörte man ein kleines Fluchen 😂.

Viele erhofften sich einen Sonnenaufgang, nur ich war mal wieder froh, dass es grau war 😂. Klar, bissl Sonne und Nebel ist auch cool, aber von Nebel war weit und breit nichts zu sehen. An einer Stelle blitzte die Sonne zwar mal ganz kurz durch, aber wir fanden keinen geeigneten Platz, um sie ordentlich in Szene zu setzen.

Im Pöllwitzer Wald springen einem die Motive nicht sofort ins Gesicht, aber wenn man die Augen offen hält, kann man den ein oder anderen perfekten Blickwinkel entdecken. Als ich dem lieben Jürgen auf dem Moorstieg entgegenkam, fragte er mich völlig entspannt, ob ich den Hirsch gesehen hätte. Ich blickte durch das Gebüsch vor mir und erkannte nur einen dunklen Fleck. Völlig hektisch dachte ich f***, wieder mal kein Tele drauf, wenn man es braucht. Ich wollte den Rucksack gerade absetzen und fix das Objektiv tauschen, bis Jürgen anfing zu lachen und mir sagte, der ist aber nicht echt…. Tja Chrisi, dachte ich mir, haste dich mal schön verarschen lassen 😆 Als ich ein paar Meter am Gebüsch vorbeischaute, habe ich auch gesehen, dass dort kein echter Hirsch stand. Hätten wir das auch geklärt.

Zum Schluss kamen wir am Aussichtsturm vorbei, der sich als Motiv perfekt eignete. Egal ob vor oder auf dem Turm, hier könnt ihr ein paar coole Bilder herausholen.

Am Ende unserer kleinen Runde trafen wir auf den Rest unserer Gruppe und liefen gemeinsam zurück zum Parkplatz. Jetzt hieß es erstmal frühstücken 😍 Das Bio-Seehotel war so freundlich und packte uns ein paar großartige Luch-Pakete zusammen. Enthalten war Obst, zwei kleine Brötchen, ein Riegel und Wasser. Genau die perfekte Mischung, um wieder Energie aufzutanken.

Fürstlich Greizer Park & Sophienkreuz:

Hier ist der Name Programm, das kann ich euch sagen. Ein wunderschönes Kulturdenkmal, mitten in Greiz, was sich über 50 ha erstreckt. Die erkundeten wir natürlich nicht komplett, aber ein paar Kilometer haben wir schon geschrubbt. Ziel war das Sophienkreuz, oder auch weißes Kreuz genannt. Von dort aus soll man eine fantastische Aussicht auf den Park und das Schloss haben.

Auch hier teilte sich die Gruppe sehr gut auf. Einige liefen etwas schneller, andere langsamer. Immer wieder kam man mit neuen Leuten ins Gespräch. Langeweile? Fehlanzeige. Auch an Motiven mangelte es hier nicht.

Das erste Stück überstanden wir relativ entspannt, nun kam der unangenehmere Teil. Wenn du zu einer lohnenswerten Aussicht willst, musst du erstmal einen Berg hochlaufen. Glücklicherweise war das nach 10-15 min überstanden und die Aussicht am weißen Kreuz konnte sich echt sehen lassen.

16 Leute zusammenhalten ist gar nicht so einfach. So kam es, dass wir uns wieder in zwei Grüppchen teilten. Unsere Gruppe bummelte ein bisschen, war dann aber doch als Erstes am Treffpunkt. Keine Ahnung, aber irgendwie müssen wir eine Abkürzung gefunden haben.

Die letzten Meter verliefen etwas zügiger, denn die Zeit saß uns leicht im Nacken. Auf uns wartete bereits das Mittagessen und ich glaube, ich war nicht die Einzige, die einen riesen Hunger hatte.

Die Göltzschtalbrücke:

Nach einem unglaublich leckerem Essen in Malek’s Restaurant in Rotschau stand ein Spot auf der Liste, den ich mir seit Jahren schon gespeichert hatte.

Die größte Ziegelsteinbrücke der Welt. Und wenn ihr erstmal davor steht, wisst ihr auch, warum. Sie ist echt gigantisch. Marcus hatte uns einen perfekten Spot herausgesucht, um sie komplett aufs Bild zu bekommen (auch ohne Drohne). Danach liefen wir weiter zur Brücke, um sie von unten ablichten zu können.

Wirklich einfach, diese riesige Brücke aufs Bild zu bekommen, war es nicht. Aber ich denke, ein paar sehenswerte Motive haben wir trotzdem gefunden, bevor es weiter nach Mylau ging. 😉

Stadtkirche Mylau & Osterburg:

Eigentlich hatte ich mich auf die Burg in Mylau gefreut, doch die konnte man nur mit der Drohne erkunden. Aber halb so wild, die Kirche direkt daneben musste sich nicht verstecken und die dunklen Wolken kamen mal wieder zur richtigen Zeit.

Zum Sonnenuntergang stand die Osterburg auf dem Plan. Am Spot angekommen, stellten wir aber relativ schnell fest, dass die Sonne zu weit links stand und es sehr unwahrscheinlich war, dass sie hinter der Burg verschwindet. Krampfhaft überlegten wir, ob es in der Umgebung noch etwas Passendes gibt, fanden aber nichts. Spontanität war also gefragt…

Die Rückfahrt:

Mein absolutes Highlight an diesem Tag war ein Feldweg irgendwo in der Pampa. Niemand rechnete mit einem coolen Spot zum Sonnenuntergang. Wir nahmen uns auf der Rückfahrt vor, spontan anzuhalten, wenn wir irgendwas Passendes finden würden. Und dann kam ein Feld mit Nebelschwaden vor dem Dorf, einer dicken fetten Regenwolke und einem Licht, was sich sehen lassen konnte.

Ich glaube, ich spreche für jeden einzelnen, wenn ich sage, dass dieser Moment einfach übel geil war. Der perfekte Abschluss eines erfolgreichen Tages.

Ich bedanke mich bei allen, die an dem Tag dabei waren. Es war unglaublich. Schaut gern mal auf den einzelnen Instagram Profilen vorbei: Jasmin und Peter vom Vogtland Tourismus, Marvin, Marcus, Jürgen, Georg, Luise, Robert, Patrick, Elias, Felix, Eric, Sarah, Kevin und Christian.

Foto: Elias Kauerhof

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