#41: Zwischen Thale und Alexisbad

Regen, Mollydecke, Kerzenschein und Glühwein. Endlich begann die kalte Jahreszeit und richtiges schöne Scheißwetter… wie ich den Herbst liebe. Während es draußen von Tag zu Tag ungemütlicher wurde, überlegte ich, wo ich fotografieren gehe. Die Wahl fiel mir allerdings nicht schwer, der Harz musste mal wieder besucht werden.

Teufelsmauer Weddersleben

04:00 Uhr klingelte der Wecker. Normalerweise ziehe ich mir um diese Zeit nochmal die Decke über den Kopf. Aber nichts da, raus aus den Federn, Zahnbürste in die Gusche und ab zum Treffpunkt. Heute ging es für Denis und mich nach Thale.

Erster Stopp war die Teufelsmauer in Weddersleben. Dummerweise habe ich mich so sehr in der Zeit vermacht, dass wir über eine Stunde vor Sonnenaufgang dort waren. Zum Glück finden Fotografen immer Themen, mit denen sie die Zeit bis Sonnenaufgang rum bekommen 😉

Kaum war es hell, konnte es endlich losgehen. Die Kamera war längst startklar und die Suche nach den Motiven konnte beginnen.

Der Himmel war an diesem Tag nicht wirklich spektakulär, dafür aber grau. Lieber so, als wenn die Sonne scheint. Insgesamt tobten wir uns knapp zwei Stunden aus, bevor es weiter Richtung Bodetal  ging.

Bodetal in Thale

Eines meiner Highlights im Herbst, das Bodetal. Ihr findet hier jede Menge Attraktionen, für Jung und Alt. Natürlich kommen auch Fotografen voll auf ihre Kosten. Ob ihr nun mit der Seilbahn auf den Hexentanzplatz fahrt oder die Stative im Bodetal aufstellt, langweilig wird’s nie.

Hier noch ein kleiner Tipp: Wer sich Parkkosten sparen möchte, sollte sich auf diesen Parkplatz stellen, direkt neben der Eisvilla. Schaut euch am besten direkt die Sankt-Petri-Kirche an. Die steht gleich gegenüber und ist wunderschön.

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Nachdem ich auf Zehenspitzen getreckt in der Hecke hing, um die Kirche abzulichten, ging es zum eigentlichen Ziel für heute. Mit dem Stativ über der Schulter waren wir startklar für die Bode.

Die ersten paar Meter sind aus meiner Sicht etwas langweilig, aber aus der Vergangenheit weiß ich, dass es später besser wird. Während sich die Bode durch das Tal schlängelte, bedeckte das Herbstlaub die riesigen Steine im Wasser. Klar, das wir mal wieder mitten drin hingen 😉

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Ein bis zwei Kilometer später stießen wir an der Stempelstelle 178 auf das Gasthaus Königsruhe. Für eine kleine Rast der perfekte Ort. Zu Futtern gab es eine leckere Bowu und zum Aufwärmen einen heißen Grog.

Vermutlich kennt der ein oder andere die Brücke, zumindest entstehen hier, glaube ich, die meisten Bilder 😉 Normalerweise könnte man jetzt weiter nach Treseburg wandern, zu meiner Schande muss ich aber gestehen, dass wir an diesem Tag die Fahrt mit dem Auto bevorzugten 🙂

Treseburg

Denis wusste nicht so recht, was auf ihn wartete, als es hieß, weiter nach Treseburg. Für mich steht hier das coolste Haus im Harz, mein kleines Traumhaus 😉

Wäre es leer stehend, ich würde das Steinhaus sofort kaufen (siehe 1. Bild oben). Mit der Meinung stehe ich vermutlich nicht alleine da, oder? 🙂

Selkefall

Vorletzter Halt für heute, der Selkefall in der Nähe von Alexisbad. Zu dieser Jahreszeit ein besonderes Highlight mit viel Wasser und Herbstlaub 😉

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Denis und ich sprangen die ganze Zeit hin und her, um ein paar abwechslungsreiche Perspektiven zu finden. Und bis auf einen nassen Fuß, blieb ich sogar trocken 😉

Alexisbad

Das erste, was mir in Alexisbad sofort ins Auge fiel, war dieses knallige Gebäude: die Petruskapelle. Einfach nur wunderschön und mit der gelben Farbe passend zu den Herbsttönen.

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Was für ein wunderschöner kleiner Ort im Harz, komisch das ich bisher immer nur durchgefahren bin. Selbst die Selketalbahn fährt hier entlang, natürlich gibts dadurch auch einen typisch kleinen Harzer Bahnhof.

Und was ist ein MUSS für jeden Fotografen, wenn er die Schienen einer Schmalspurbahn sieht? Richtig, der Blick auf den Fahrplan, eine passende Position finden und warten, bis sie endlich kommt: die Harzer Schmalspurbahn.

Ganz zufrieden war ich mit der Wahl unseres Platzes zwar nicht, aber wenn einem die Zeit im Nacken sitzt, geht es manchmal nicht anders 😉 Zwei Schnappschüsse landeten trotzdem im Kasten, ein toller Abschluss für diesen Tag.

Wenn ihr nichts verpassen wollt, folgt gerne meinem Blog. Keine Sorge, ich bombardiere niemanden mit Mails zu. Dieses Jahr steht noch einiges auf dem Plan und ich freue mich, wenn ihr mich weiterhin begleitet :o)

2 Kommentare zu „#41: Zwischen Thale und Alexisbad“

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