#255: Wimbachklamm Wanderung – Über Holzsteige, vorbei an Wasserfällen & steilen Felswänden

Die Wimbachklamm war ein fester Stopp auf unserem Roadtrip durch Berchtesgaden. Womit ich jedoch nicht rechnete: Sie hat sich zu einem meiner liebsten Orte der ganzen Reise entwickelt. Ein paar der Eindrücke möchte ich in diesem Blog gern mit dir teilen. Los ging es an einem Montag im September gegen 7:00 Uhr morgens. Wie gewohnt empfehle ich einen frühen Start, um dem Ansturm zu entgehen. Dass wir die Klamm aber fast für uns allein haben würden, hätte ich nicht gedacht. Außer uns waren nur zwei andere Pärchen unterwegs. Viel besser ging es kaum.

Startpunkt Wanderparkplatz Wimbachklamm

Der Tag begann mit einem kräftigen Regenschauer. Auf dem Parkplatz stand glücklicherweise nur unser Auto, was die Hoffnung auf ein paar ruhige Stunden weiter steigerte. Die ersten Meter führten uns noch über eine eher unspektakuläre Straße, doch wer hätte gedacht, dass kurz darauf ein kleines Naturwunder auf uns wartet? Am Automaten, der sich direkt an der Straße befand, zogen wir schnell noch unsere Eintrittskarte. Ohne die kommt man in der Wimbachklamm nämlich nicht weit.

Zauberhafte Wimbachklamm

Nachdem wir den Eingang passierten, war die Stimmung erst mal ziemlich ernüchternd. So richtig warm wurde ich mit dem Ort anfangs nicht, auch wenn das kristallklare Wasser mega faszinierend aussah. Aber nur ein paar Meter weiter fing der Zauber plötzlich an. Überall lief Wasser die Felswände runter, das Rauschen der Wimbach wurde immer lauter und die Holzstege schlängelten sich wie im Bilderbuch durch die Schlucht. Genau in dem Moment war ich hin und weg von diesem Ort. Was für ein märchenhafter Anblick. Auch wenn die Klamm gar nicht mal so groß ist, haben wir dort letztlich unglaublich viel Zeit verbracht. Immer wieder gab es neue Perspektiven zu entdecken: Gefühlt alle fünf Meter blieben wir stehen, drehten uns um und genossen einfach diesen wundervollen Ort und die Ruhe.

Anreise, Wanderroute und Einkehrmöglichkeit

Fazit: Lohnt sich die Wanderung zur Wimbachklamm in Berchtesgaden?

Ganz ehrlich: Der Regen am Morgen hätte für uns gar nicht besser laufen können. Wer braucht schon Sonnenschein, wenn man eine Schlucht fast komplett für sich allein haben kann? Genau dieser morgendliche Schauer hat der Wimbachklamm diese fantastische Stimmung verpasst. Mystisch, wild und einfach unvergesslich. Überall prasselte das Wasser, die Felswände schimmerten nass und das Rauschen war einfach mega. Fazit vom Ganzen: Wecker stellen, Regenjacke überwerfen und los. Wenn du im Berchtesgadener Land bist, lass dich von ein paar Tropfen bloß nicht abhalten. Die Klamm bei Regen zu erleben, ist der absolute Jackpot.

Wenn dir diese Tour gefallen hat und du Lust auf weitere Wanderungen, Fotospots und Tipps aus der Praxis hast, dann abonnier gern meinen Blog. Für die Bildbearbeitung danach habe ich ebenfalls vorgesorgt: Meine Lightroom Presets sind für genau solche Outdoor-Momente gemacht. Vielleicht helfen sie auch dir weiter.

2 Kommentare

  1. Schön.
    Ich habe es bei mir angezeigt.

  2. Es ist meine Lieblingsecke. Für noch Sportlichere: weiterwandern durchs „Gries“ den Schuttstrom hinauf zur Wimbachgrieshütte.

Kommentar verfassen