Anzeige || Mein letzter Besuch im Luchs Quartier war noch vor der Eröffnung und seitdem hat sich eine Menge getan. Um genau zu sein, ist mittlerweile fast ein halbes Jahr vergangen. Höchste Zeit also, wieder in die idyllische Ecke von Hahnenklee abzutauchen. Goldener Herbst im Harz und das Luchs Quartier – diese Kombination verspricht Natur pur, frische Luft und absolute Entschleunigung. Gemeinsam mit meinem Hund Charly kam ich am frühen Freitagnachmittag an.




Zwischen Goslar, Clausthal-Zellerfeld und Bad Grund
Ich hatte ein paar coole Spots passend zum Herbst rund ums Luchs Quartier im Kopf. Das Wetter war einfach wie gemacht dafür. Überall Wolken und dazwischen dieses magische, goldene Herbstlaub, das die Stimmung noch mehr angeheizt hat. Perfekt, um dem Alltag mal für ein paar Stunden zu entfliehen.




Drei Stunden war ich also unterwegs, immer auf der Jagd nach den besten Motiven. Ehrlich gesagt, ganz schön sportlich, was ich mir da vorgenommen hatte. Aber wer will schon weniger sehen, wenn die Natur so unfassbar schön ist, oder? Also hab ich ordentlich Gas gegeben und bin durch ein paar der coolsten Ecken der Umgebung getingelt.




Ich machte einen Stopp in Goslar, dann ging’s weiter nach Clausthal-Zellerfeld und Bad Grund. Jeder Ort hatte so seinen ganz eigenen Charme und ich hätte Stunden in jedem einzelnen verbringen können. Aber die Zeit drängte, denn bis Sonnenuntergang war es nicht mehr lange hin. Also ging es irgendwann wieder zurück nach Hahnenklee, wo der Tag langsam aber sicher in den Abend überging.




Ankunft im Luchs Quartier
Gegen 18 Uhr kam ich – leicht durchgefroren, aber glücklich – im Hotel an. Der Magen knurrte schon ordentlich und ich hatte nur noch eins im Kopf: Flammkuchen. In der DialogKüche geht das richtig entspannt, denn hier kann sich jeder selbst was Feines zaubern. Besser geht’s nicht, wenn man nach einem langen Tag einfach keine Lust mehr hat, nochmal vor die Tür zu gehen. Jogginghose an, Flammkuchen rein – Feierabendmodus aktiviert. Gemeinsam mit Catharina vom Luchs Quartier und ihrem Partner zauberten wir die feinsten Flammkuchen.
Und weil ich abends häufig Lust auf eine Kleinigkeit habe, ging es auf einen kurzen Abstecher in den hoteleigenen Späti. Von Chips bis Schokolade findet man alles, was das Snack-Herz begehrt. Wer den Tag lieber mit etwas Flüssigem ausklingen lassen möchte, findet neben Limo, auch Bier und Wein. Ein kleiner Absacker geht doch immer oder?




Wanderung zum Oberen Hahnebalzer Teich und zur Kaysereiche
Am nächsten Tag war ich mir noch nicht ganz sicher. Wanderschuhe schnüren oder doch lieber nochmal ins Bett kuscheln und später gemütlich frühstücken? Aber dann fiel mein Blick aus dem Fenster – Nebelschwaden über den Baumwipfeln und klare Herbstluft. Zack, Entscheidung gefallen: Rucksack packen, los geht’s. Heute stand Stempel sammeln auf dem Programm. Meine Ziele waren der Obere Hahnebalzer Teich und die Schutzhütte an der Kaysereiche. Zwei Stempelstellen, die ich bisher noch nicht auf meiner Harzer Wandernadel-Karte abhaken konnte. Und genau das macht den Reiz aus: unterwegs sein, Neues entdecken und dabei noch ganz nebenbei das Wanderbuch füllen.



Der Morgen war einfach magisch. Über den Seen lagen feine Nebelschleier, die alles in ein fast schon mystisches Licht tauchten. Mit großer Anstrengung versuchte die Sonne, die dichte Wolkendecke zu durchdringen. Manchmal mit Erfolg. Dann blitzte kurz goldenes Licht durch die Baumwipfel, nur um gleich wieder vom nächsten Wolkenband verschluckt zu werden.



Während ich weiter durch den Wald stapfte, wurde die Stimmung ein wenig unheimlicher. Immer wieder stieß ich auf frische Wühlspuren – überall umgedrehte Erde, aufgelockerter Waldboden. Kein Zweifel: Wildschweine waren hier unterwegs. Und zwar vor nicht allzu langer Zeit. So sehr ich die Natur liebe, auf eine Begegnung mit einem Keiler habe ich dann doch lieber verzichtet. Zum Glück blieb’s bei den Spuren – mein Weg war schweinefrei.




Anschließend kam ich gegen 10 Uhr wieder im Hotel an, mit frischer Luft in der Lunge und leicht durchgefroren. Zeit für ein ausgiebiges Frühstück. Frische Brötchen, Marmelade, Tee, ein bisschen Obst – genau das Richtige nach der morgendlichen Tour. Den Rest des Tages ließ ich entspannt angehen. Ich machte es mir mit einem Buch gemütlich, sortierte meine Fotos und fing an, die ersten Bilder zu bearbeiten. Am Abend ließ ich den Tag in einer gemütlichen Runde beim Glühweinabend ausklingen. Mit dampfenden Tassen in der Hand und guten Gesprächen, verging die Zeit wie im Flug. Genau dieser Mix aus Natur, Ruhe und netten Begegnungen macht für mich den Reiz hier aus.
Wanderung zum Heimberg in Wolfshagen
Der nächste Morgen startete genauso, wie man sich das für einen Urlaubstag wünscht. Entspannt, ruhig und mit einem richtig guten Frühstück. Ich ließ mir am Buffet ordentlich Zeit – frische Brötchen, Rührei, Wurst und Käse … einfach himmlisch. Gott, war das lecker. Gestärkt und mit Charly an der Leine ging es ans Packen. Ein letzter Blick ins Zimmer, dann checkte ich aus und machte mich auf den Weg Richtung Wolfshagen. Die Stempelstelle 109 Heimberg stand lange auf meiner Liste und heute war der perfekte Tag, um das Häkchen zu setzen.
Unterwegs legte ich noch zwei kurze Stopps ein. Kleine hübsche Spots, die ich auf dem Hinweg entdeckt hatte und die ich nicht einfach links liegen lassen konnte. Danach starteten Charly und ich in unseren morgendlichen Spaziergang. Frische Luft, herbstliches Laub unter den Füßen und diese angenehme Ruhe. Genau das, was ich gebraucht habe.


Der Aufstieg zum Heimberg dauert ungefähr 20 bis 30 Minuten – je nachdem, wie gemütlich man es angehen will. Da ich aber ständig den Auslöser drücke und hier und da stehen bleibe, dauert es bei mir meist etwas länger. Trotzdem lohnt sich jeder Schritt: Die Aussicht von oben ist wirklich grandios. Ich hatte gehofft, dass sich ein bisschen Nebel für das perfekte Bild zeigt. Aber auch ohne diesen mystischen Schleier war die kleine Rundtour ein echtes Highlight. Das bunte Herbstlaub rundherum war traumhaft schön und macht jeden Meter bergauf mehr als wett.






Nach so vielen Eindrücken an diesem Wochenende ging es dann langsam zurück in Richtung Heimat. Charly, völlig entspannt und zufrieden, schlief sofort auf dem Beifahrersitz ein. Ich glaube, für ihn war das genauso ein intensives Erlebnis wie für mich. Ein Wochenende voller Natur, Ruhe und neuen Erinnerungen, die noch lange nachklingen werden. Aber eine Location muss ich dir noch zeigen. Während ich schon fast auf der Autobahn war, dachte ich mir… ach komm, ein Spot geht noch, den wolltest du schon ewig mal im Herbst sehen.
Der Radau Wasserfall in Bad Harzburg
Charly hab ich einfach noch ein bisschen im Auto schlummern lassen – der Kleine war völlig weggetreten. Ich bin derweil nochmal rausgehuscht und hab meine Kamera geschnappt. Und das Beste? Am Wasserfall war niemand. Wirklich niemand. Obwohl der Parkplatz aus allen Nähten platzte. So hatte ich den Spot ganz für mich allein und konnte in Ruhe ein paar Bilder knipsen. Im Anschluss ging es dann aber wirklich nach Hause.




Ein Wiederkommen ist sicher
Das Luchs Quartier ist ein perfekter Ausgangspunkt für alle, die Natur und Ruhe suchen. Jetzt, wo alles fertig ist und ich mir ein gutes Bild machen konnte, kann ich es mit gutem Gewissen empfehlen. Schaut unbedingt mal vorbei. Was mich wirklich beeindruckt hat, sind die vielen kleinen, liebevollen Details, die man sonst in Hotels kaum findet. Das macht den Unterschied und sorgt dafür, dass man sich von Anfang an wohlfühlt. Fast wie zuhause, nur eben mit dieser besonderen Atmosphäre, die man nur hier in Hahnenklee erlebt. Ein echter Geheimtipp für alle, die Natur, Komfort und Herzblut kombinieren wollen.
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