Wir steuern langsam auf die Halbzeit unseres Dolomitenurlaubs zu – und was für ein Abenteuer das bisher war. In den ersten Tagen haben wir uns quasi zufällig auf eine epische Seen-Entdeckungsreise begeben. Kristallklare Gewässer inmitten von atemberaubender Natur… ein wahres Paradies für Fotografen. Doch die zweite Halbzeit? Die hat sich in eine spannende Berge-Expedition verwandelt, die uns immer höher und tiefer in die majestätischen Dolomiten geführt hat. Was wir dort alles entdeckt haben, kann man kaum in Worte fassen… Unser erstes Ziel war die Seiser Alm in Südtirol.
Der erste Eindruck: Endlich oben angekommen auf der Seiser Alm
Alle schwärmen immer nur von der Aussicht, aber keiner spricht über die Anfahrt. Wir waren mit dem Opel Corsa unterwegs und ich muss wirklich sagen, der hat gut durchgehalten. Aber mal ehrlich, das war alles andere als ein Zuckerschlecken. Vor dem Urlaub hab ich noch gesagt: „Die Serpentinen sind kein Problem, im Harz komme ich ja auch klar.“ Heute lache ich über diese Aussage. Denn ehrlich, an diesem Tag hätte wirklich kein Kind im Auto sitzen dürfen. Ich hab geflucht, als gäb’s kein Morgen. Wenn auch du mit dem Auto bis hoch fahren willst, musst du das übrigens vor 9:00 Uhr oder nach 17:00 Uhr machen. Dazwischen ist die Straße für den privaten Verkehr gesperrt.




Oben angekommen, war alles andere sofort vergessen – die Aussicht machte einfach alles wett. Wir hatten uns für einen frühen Start zum Sonnenaufgang entschieden, aber der ließ sich leider nicht blicken. Stattdessen hüllte ein mystischer Nebel die Seiser Alm in Südtirol. Für mich genau das richtige Wetter – die Stimmung war magisch, auch wenn die Gipfel teilweise im Nebel verschwanden. Etwas mehr Sicht hätte trotzdem nicht geschadet… aber zum Glück bekamen wir die Berge irgendwann doch noch ordentlich zu Gesicht. Und was soll ich sagen – das Panorama war so beeindruckend, dass es schwer zu beschreiben ist. Manchmal gibt’s eben Momente, die muss man einfach selbst erlebt haben.




Was kann man auf der Seiser Alm so machen?
- Rundwanderung auf der Seiser Alm: Die Seiser Alm bietet zahlreiche Wanderwege, die euch die ganze Schönheit der Region näherbringen. Eine gemütliche Rundwanderung ist ideal, um in Ruhe die Almwiesen und das Panorama zu genießen.
- Foto-Spots: Die Seiser Alm bietet eine Vielzahl an spektakulären Fotomotiven. Besonders der Blick auf den Langkofel oder die Plattkofel-Gruppen bietet sich für wunderschöne Fotos an. Bei gutem Wetter und besonders am Morgen, wenn die ersten Sonnenstrahlen die Gipfel erleuchten, ist das Licht einfach magisch. Wer ein bisschen Glück mit dem Wetter hat, kann hier wahre Meisterwerke einfangen.
- Mountainbiken auf der Seiser Alm: Wer es etwas sportlicher mag, kann die Seiser Alm auch mit dem Mountainbike erkunden. Es gibt zahlreiche gut ausgeschilderte Strecken für verschiedene Schwierigkeitsgrade. Besonders die Route von der Seiser Alm nach Compatsch ist sehr beliebt und bietet atemberaubende Ausblicke auf die Dolomiten. Ein echtes Erlebnis für Radliebhaber.
- Sternenhimmel-Observation: Die Seiser Alm ist dank ihrer Höhenlage und der klaren Luft auch ein idealer Ort, um den Sternenhimmel zu beobachten. Wer nachts in die Berge aufbricht, wird mit einem fantastischen Ausblick auf das Universum belohnt. Ein unvergessliches Erlebnis für alle, die sich für Astronomie begeistern.




Gut zu wissen
- Lage: Südtirol, im Herzen der Dolomiten, zwischen dem Schlern-Massiv und dem Langkofel-Gruppen, Italien
- Beste Jahreszeit: Frühling bis Herbst – besonders schön im Frühling, wenn die Almwiesen blühen und der Sommer, wenn man die Wanderwege in vollen Zügen genießen kann. Im Winter verwandelt sich die Seiser Alm in ein Paradies für Wintersportler.
- Anreise: Mit dem Auto von Bozen aus über die SS12 und die Seiser-Alm-Straße bis zum Parkplatz in Compatsch. Alternativ kann man auch mit der Seilbahn von Siusi aus auf die Alm gelangen, die eine schnelle und bequeme Anreise bietet.
- Parkplatz: 46°32’23.5″N 11°37’06.5″E




Mein Fazit: Die Seiser Alm in Südtirol ist ein absolutes Muss, wenn man in den Dolomiten unterwegs ist. Auch wenn sich nicht auf meiner Wunschliste stand, bin ich dankbar, dass Denise sie auf ihre gesetzt hatte. Hier oben eine Runde zu drehen macht nicht nur Spaß, sondern versetzt einen auch ins Staunen. Vielleicht würde ich beim nächsten Mal mit der Seilbahn hochfahren, um die Serpentinen zu vermeiden. Wobei diese zum Sonnenaufgang noch nicht fährt – und den würde ich hier wirklich zu gern erleben. Wir kommen auf jeden Fall wieder. Dieser Beitrag reiht sich in meine kleine Dolomiten-Serie ein. Ich verspreche dir, es warten noch viele weitere Highlights.
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Schöner Bericht! Auf die Seiser Alm sind wir vor Jahren mal hochgelaufen, von Seis aus, als wir noch fitter waren.
Oh Respekt, ich laufe gar nicht gern berghoch und nutze zu gern Alternativen 😉
Kompliment für die tolle Bilder. War vor zig Jahren auch mal dort. Tolle Gegend aber auch sehr überlaufen
Danke ☺️ Wir hatten Glück, in der Nebensaison am frühen Morgen waren wir fast alleine dort 😊
bei mir Haupsaison nachmittags bei herrlichem Wetter.
Parkplätze waren auch alle voll.
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