Anzeige || Weiter geht’s im zweiten Teil unseres Wochenendabenteuers. Nach unserer Ankunft im Harzverbunden Waldquartier in Bad Grund am Vortag, wartete am Folgetag der Schalker Teich im Oberharz auf uns. Du fragst dich jetzt, häää wovon spricht sie da genau? Dann schau dir am besten erstmal den letzten Blogbeitrag an. Dort erfährst du alles darüber, wie der kleine Wochenendtrip begann.
#206: Harzverbunden Wochenendtrip im Oberharz
In diesem Beitrag nehme ich dich mit auf unser en Harzverbunden Wochenendtrip im Oberharz. Drei Tage Natur pur und ein gemütliches Ferienhaus.
Startpunkt Oberschulenberg
Wie immer starteten wir frühmorgens, um pünktlich zum Sonnenaufgang am Ziel zu sein – wobei ich ehrlich gesagt hoffte, dass die Sonne sich an diesem Tag etwas zurückhalten würde. Glücklicherweise war es nur eine zwanzigminütige Fahrt bis nach Oberschulenberg, wo wir das Auto am Waldrand parkten und unsere Wanderung begannen. Natürlich hatten wir auch wieder ein kleines Picknick dabei: leckeren Kuchen, Schnitten und Glühwein. So konnte der Tag ruhig starten.
Zunächst führte uns eine breite Waldstraße zum See. Die ersten Meter waren noch nicht wirklich spannend, bis Denise plötzlich einen Puffpilz entdeckte… ja, so heißt er tatsächlich im Volksmund. Da ich in Sachen Pilze nicht wirklich fit bin, musste ich kurz googeln – der Pilz heißt Bovist und ist sogar essbar, solange er noch innen weiß ist. Die Exemplare, die wir fanden, waren allerdings längst nicht mehr genießbar. Aber man kann trotzdem noch etwas Cooles mit ihnen machen! Denise nahm einen Stock und schlug leicht dagegen – und dann passierte etwas, das mich total begeisterte. Stell dir vor, ein dreijähriges Kind, das zum ersten Mal Feuerwerk sieht und du hast ungefähr meine Reaktion.




Es ist echt faszinierend, wie sehr mich so einfache Dinge begeistern können! Ich konnte mich kaum von den Pilzen trennen – wer hätte gedacht, dass ich so viel Spaß mit einem Puffpilz haben würde? Aber gut, das Ziel des Tages war nicht, stundenlang mit einem Stock vor einem Pilz zu stehen und auf die Rauchwolke zu warten. Also nahm ich schweren Herzens Abschied von meinem neuen Freund und wir machten uns wieder auf den Weg in Richtung Teich.
Wasserfall am Schalker Teich
Je näher wir dem See kamen, desto lauter wurde das Rauschen – und dann, zwischen den Bäumen, entdeckte Denise plötzlich einen Wasserfall. Mein Kopf begann sofort zu rattern: Wie kommen wir da am schnellsten hin? Am Ende des Weges entdeckten wir eine kleine Treppe, die nach unten führte. Perfekt, nichts wie hin. Ich liebe Wasserfälle, vor allem, wenn sie von einer schönen Kulisse umgeben sind. Und dieser hier hatte definitiv das gewisse Etwas.








Die ersten Bilder waren im Kasten und für uns ging es nur am See vorbei, weiter in Richtung Wald. Auch wenn sich langsam die Sonne zeigte, störte mich das am Morgen noch nicht allzu sehr. Besonders, wenn die Sonnenstrahlen diesen goldenen Schimmer haben, den man nur in der ersten Stunde des Tages sieht – genau dann lassen sich oft ein paar richtig schöne Fotos schießen. Und mal ehrlich, wer kann da schon widerstehen?






Das Licht im Wald war einfach magisch. Ein sanfter Dunst lag über dem See, während die warmen Sonnenstrahlen langsam den Wald erweckten. Ich konnte nicht anders, als mich auf die kleinen Details zu konzentrieren und rate mal, was ich dabei wieder entdeckte? Genau, noch mehr Puffpilze! Und was passiert natürlich? Ich konnte mich wieder nicht von ihnen trennen und war völlig fasziniert von diesem kleinen Naturschauspiel. Es ist schon erstaunlich, wie so etwas Simples einen völlig in den Bann ziehen kann.






Nun will ich dich hier aber nicht mit Pilzen langweilen, natürlich gab es auch noch ein paar andere kleine Highlights. Wie zum Beispiel die süßen Hochlandrinder, die plötzlich auftauchten, als wir das kleine Waldstück wieder verließen. Besonders von der braunhaarigen Fellnase konnte ich mich nur schwer trennen. Schau doch, wie knuffig sie mich ansah.

Stempelstelle 126 Lochstein, Oberer Schalker Graben
Weiter ging es den Berg hinauf zur Stempelstelle 126 am Oberen Schalker Graben. Der Wald hier war ziemlich kahl, aber ich muss sagen, im Vergleich zum Nationalpark hat es diese Ecke noch relativ gut erwischt. Vermutlich wurden die Wälder hier noch rechtzeitig abgeholzt, bevor der Borkenkäfer alles zerstören konnte. Deshalb findest du immer wieder kahle Stellen. Zuerst denkst du: Wow, was für ein dichter Wald – und im nächsten Moment stehst du mitten in einem kahlen Abschnitt. Ein ständiges Hin und Her zwischen grünen Oasen und kahlen Flächen.




Entlang des Unteren Schalker Grabens
Ich überlegte kurz, welchen Weg wir weiter gehen sollten und entschied mich für den Unteren Schalker Graben. Irgendwie wirkte es hier grüner, fast einladender als am Oberen. Und was soll ich sagen – die Entscheidung war genau richtig. Nach ein paar Metern kamen wir in das wohl schönste Waldstück, das ich in den letzten Jahren im Harz gesehen habe, seitdem der Borkenkäfer so großen Schaden angerichtet hat. Der Wald hier sah aus, wie ich ihn vor sechs Jahren kennenlernte: üppig grün, moosbedeckt, mit einem kleinen Wassergraben entlang des Wanderweges.








Auch wenn die Strecke durch den Wald nur sehr kurz war, genoss ich sie in vollen Zügen, bevor die breite Forststraße uns zurück zum Schalker Teich führte. Da sich die Sonne immer mehr zu uns gesellte und zwischendurch wirklich grell wurde, zückte ich die Kamera nur noch da, wenn sie sich etwas zurückhielt. Kurz darauf kamen wir wieder am Teich an und es war höchste Zeit, unser Frühstück zu genießen. Der Glühwein musste schließlich weg!






Für die letzten Meter entschieden wir uns für einen kleinen Trampelpfad neben der breiten Forststraße. Auch wenn der Wald phasenweise ziemlich trocken aussah, entdeckte ich noch ein Motiv, was richtig hübsch war. Einen alten Hochsitz. Ach ja, der war schon wirklich hübsch anzusehen. Ich würde sagen, an dem Tag haben wir alles richtig gemacht und ein paar fotogene neue Ecken im Harz entdeckt.




Zurück im Waldquartier
Den Abend ließen wir in unserer gemütlichen Unterkunft ausklingen. Im letzten Beitrag hatte ich dir ja ein paar Außenaufnahmen versprochen und nun möchte ich dem natürlich nachkommen. Zu meinem Glück gesellten sich ein paar Schwarznasenschafe zu mir. Die sind ja auch echt niedlich. Als Kind konnte ich diesen Wildgehegen immer nichts abgewinnen, aber wenn so ein süßes Schaf auf einen zukommt, dann muss man es einfach streicheln. Fakt. Hier geht’s übrigens zur Homepage, wo du solch ein gemütliches Haus mieten kannst.








Ich hoffe, dass dir der zweite Teil unseres Wochenendtrips zum Schalker Teich im Oberharz gefallen hat. Ich bin mir noch etwas unschlüssig, wohin ich dich im nächsten Beitrag mitnehme. Die Schrammsteine im Herbstkleid stehen schon sehr lange auf dem Plan und ich denke, ein paar bunte Herbstfarben sind nicht verkehrt, während es draußen sicherlich bald weiß wird. Wenn du nichts verpassen willst, lass gern ein Abo da!
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Neben den natürlich tollen Fotos, muss ich eure Tassen sehr loben 😁. Liebe Grüße Anja und Charly 🙋♀️🐶
Die gefallen echt vielen Leuten, vielen Dank 🤭😂