#89: Bärlauch im Harz

Überall sah ich auf Instagram weiß-grüne Wälder. Die Bärlauchzeit ist angebrochen und ich wollte unbedingt selber den intensiven Duft erleben. Patrick hatte ein paar Bilder in seiner Story, die mich neugierig stimmten. Ich fragte ihn direkt, ob wir dort nochmal zusammen hinfahren können. Keine Woche später trafen wir uns 05:00 Uhr in der Nähe von Ilsenburg – völlig übermüdet, aber voller Vorfreude darauf, was uns wohl erwartet.

Gemeinsam mit Kathrin und Sven streiften wir einen schmalen Weg entlang in Richtung Wald. Fast wäre Patrick auf einen Feuersalamander getreten, bevor mir ein lautes HALT! entfloh. Der Kleine hatte sich so sehr erschrocken, dass er unmittelbar im Anschluss Schutz im Grünen suchte. Die Hoffnung, etwas später noch einen zu entdecken, blieb leider unerfüllt.

Anfangs war es noch ziemlich dunkel, weshalb wir die Zeit nutzten, um uns einen Überblick zu verschaffen. So waren wir startklar, wenn die Sonne durch das Dickicht strahlt… Und keine 20 Minuten später kam sie auch schon. Die Sonne erhellte Meter für Meter die Umgebung und jeder von uns suchte sich die perfekte Ecke, um die Szenerie einzufangen. Es war fast schon magisch, wie die Sonne alles in ein warmes Licht tauchte.

Neben uns plätscherte ein kleiner Bach, während mir der Bärlauchduft mehr und mehr in die Nase stieg. Ich bekam sofort Appetit auf Nudeln mit Bärlauchpesto… und das 06:00 Uhr in der Früh. Ganze drei Stunden verbrachten wir in dem kleinen Waldstück. Aus diesem Grund gibt es diesmal auch nicht sonderlich viel zu erzählen. Wir sind nicht weit gelaufen und erlebten keine Abenteuer. Wir wollten nur alles aus der kleinen Idylle herausholen, was wir konnten. Daher lasse ich die Bilder einfach für sich sprechen. Ich wünsche euch viel Spaß dabei (Handys drehen).

Ich hoffe, euch hat der kleine, aber feine Ausflug ins Grüne gefallen. Wie ihr wisst, ist sonniges Wetter nicht so ganz mein Geschmack, aber hier hat es ganz gut gepasst.

Das war der zweite Versuch mit Kathrin und Patrick eine düstere/neblige Atmosphäre einzufangen. Geklappt hat es wieder nicht, aber wie sagt man so schön: Aller guten Dinge sind drei. Und beim dritten Mal schien Petrus Mitleid gehabt zu haben und hat alles rausgeholt, was er die Wochen zuvor eingespart hat. Ihr dürft gespannt sein, denn ich entführe euch zum Hexentanzplatz nach Thale. 🧙‍♀️ Wer das nicht verpassen will, darf gern meinen Blog abonnieren:

15 Kommentare zu „#89: Bärlauch im Harz“

  1. Richtig schöne Bilder! Ich bin ja auch immer mal wieder auf der Suche nach so einer traumhaften Location mit richtig viel Bärlauch oder vielen Blumenwiesen im Wald etc., aber hier in der Umgebung wird es schwierig.
    Danke dir für deine Einblicke und den besten Beweis, dass man keine wilden Abenteuer erleben muss, um schöne Fotos und Erinnerungen zu schaffen. Wobei morgens im Halbdunkeln mitten im Wald teilweise schon ziemlich abenteuerlich sein kann 😀 Wie gesagt, einfach magische Fotos!

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  2. Da hast du wieder eine wunderschöne Arbeit abgeliefert! Die Grüntöne sind mega und geben einen fabelhaft ausgewogenen Kontrast zum Blütenweiß und der magischen Lichtstimmung. Insgesamt kann ich nur erneut von Magie reden! 🙂

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  3. Herrlich, welch geisterbesungenen, durchschwefelten Feenlandschaften du da wieder eingefangen hast! Heilkräfte durchdringen die Wälder und vor allem das Foto mit dem Waldbächlein, ein Gemälde wie aus alten Tagen der Romantiker. Die Farben nicht kitschig, sondern elegant durchbrochen, keine bloßen Foto-Dokumente, sondern grosse Einfühlsamkeit drücken die Bilder aus. Bin wieder hin und weg!!!

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