#28: 2. Instawalk #meinhalleinstawalk2019

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Auch in diesem Jahr stand wieder ein Instawalk in meiner Heimatstadt Halle (Saale) an. Eins möchte ich vorweg schnell loswerden: Vielen Lieben Dank an die Organisatoren von Mein Halle. Es war mir eine Ehre, an eurem Walk teilzunehmen.

Thema der Veranstaltung: Bauhaus. Wer jetzt denkt, warum gucken die sich denn einen Baumarkt an, der sollte vielleicht erstmal hier vorbeischauen ;o)

Hallmarkt und Franckesche Stiftungen

Ich traf mich vor dem Walk mit Alex zum Sonnenaufgang. Er wollte ein paar neue Panoramen für seine Seite Halle dreht sich aufnehmen und ich sein Sigma 30 mm 1.4 testen. Ich möchte mir dieses Objektiv gerne kaufen und hoffe, das er seins loswerden will, stimmt’s Alex ;o)

Während er sein Stativ immer wieder neu positionierte, plauderten wir die ganze Zeit über sein Projekt. Irgendwie war ich an dem Tag gar nicht so richtig in Fotostimmung, dafür sind trotzdem einige Bilder zusammen gekommen. Es war erst 06:00 Uhr, als wir bereits am Hallmarkt mit unseren Motiven durch waren. Noch 3 Stunden bis zum Walk…

Bevor wir uns beim Bäcker mit einer heißen Tasse Tee und Kaffee aufwärmten, fuhren wir auf einen kurzen Abstecher zu den Franckesche Stiftungen.  Die kleine Allee auf dem Gelände ist im Sommer und Herbst besonders sehenswert. Und da das Gelände zu jeder Zeit zugänglich ist, ein passender Spot für diesen Tag.

Löwengebäude der MLU

Kurz vor 08:00 Uhr holten wir Sven vom Bahnhof ab. Bis zum Treffen blieb immer noch eine Stunde Zeit. Warum dort warten, erkunden wir die Umgebung.

Auf dem Universitätsplatz fand der Hochschulinformationstag 2019 statt. Alle Türen waren geöffnet und wir entschieden uns, dass Löwengebäude etwas näher unter die Lupe zu nehmen. Was uns dort erwartete, hätte ich im Leben nicht gedacht.  

Nach einer dreiviertel Stunde mussten wir uns halb zwingen, das Gebäude zu verlassen. Treffpunkt vom Instawalk ist 09:00 Uhr, da will man natürlich nicht zu spät kommen :o)

Instawalk #meinhalleinstawalk2019

Wir trafen uns alle im kleinen aber feinen Cafe Bewaffel dich. Hier gibt’s nicht nur die leckersten Waffeln der Stadt, sondern auch ein perfektes Frühstück (natürlich dürfen dort die Waffeln nicht fehlen). Gestärkt ging es zur Straßenbahnhaltestelle. Unser erster Spot im Süden der Stadt stand auf der Tagesliste. Der war (für mich) ein kleines Highlight der Tour.

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Großgarage Süd

Ich bin gefühlte hundert mal an diesem Parkhaus vorbei gefahren und dachte mir immer nur, warum baut man so einen Klotz hierher. Das sich neben diesem modernen Anbau eine wunderschöne nostalgische Garage befindet, wusste ich bis dato nicht.

Für alle die es interessiert, hier ein paar Eckdaten:

  • 1929 wurde die Garage durch Walter Tutenberg errichtet und zählt zu den ältesten Deutschlands
  • hochmoderne Aufzuganlage für die platzsparende Verteilung von 150 Autos
  • die Garage eine Vielzahl an Dienstleistungen an, z. B.: eine Werkstatt und Waschanlage, zwei Tankstellen, Shops für Autozubehör, einen Frisiersalon, Schlaf- und Waschräume sowie einen Lotsendienst

Ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus, wie schön es hier ist. Und nicht nur das. Die Großgarage ist einer der letzten erhaltenen Beispiele dieser Art in Europa. Wenn ihr in der Gegend seid, schaut auf jeden Fall mal vorbei. Ich fand die Architektur einfach mega.

Kirche Zur heiligsten Dreieinigkeit

Unser nächster Stop auf dem Walk war eine Kirche. Ich verbinde mit Kirchen immer alte pompöse Gebäude. Wenn man dort herein kommt, klappt die Kinnlade oft nach unten und man ist von der Schönheit überwältigt. Diesmal war das bei mir allerdings nicht der Fall. Versteht mich nicht falsch, es ist alles Geschmackssache, meiner war es einfach nicht ;o)

Der Bau dieser Kirche (1928 – 1930) erreichte damals großes Aufsehen, da er alle Traditionen des Kirchenbaus brach, denn es gibt keine Bögen oder Schnörkel (vermutlich der Grund, warum sie mir nicht gefällt).  

Nachdem die Bilder im Kasten waren und wir einiges über den Bau der Kirche erfuhren, ging es weiter zur Burg Giebichenstein Kunsthochschule.

Kunsthochschule Halle (Saale)

Vorab stärkten wir uns im Biergarten Speiseberg. Die Aussicht von hier oben ist einfach fantastisch. Ich gönnte mir ein kühles Radler und genoss die Sonne. Nebenbei tauschten wir uns untereinander aus und knüpften neue Kontakte. Deswegen liebe ich es unter anderem, zu einem Instawalk zu gehen ;o)

Gläser und Teller waren geleert, weiter geht’s zur Kunsthochschule. Auf der Burg selber war ich erst vor ein paar Wochen, für uns ging es heute jedoch woanders hin. Wir bekamen eine super freundliche Führung über das Hochschulgelände und hatten sogar einen kleinen Einblick auf die (noch nicht fertigen) Kunstwerke der Studenten.

Gegründet wurde die Kunsthochschule übrigens 1915 und ist mit über 1000 Studierenden eine der Größten Deutschlands. Das sich hinter den riesigen Toren so eine wundervolle grüne Oase befindet, hätte ich niemals erwartet.

Die Zeit verging wie im Flug und für die anderen standen bereits die nächsten Spots auf dem Plan: Moritzburg & Ratshof. Für mich endete die Tour leider hier. Mein Dad hatte an dem Tag Geburtstag und darauf habe ich mich riesig gefreut. Feiern und leckeres Essen ist immer was feines :o)

Ich fand den Tag extrem gelungen, daher nochmal ein großes Dankeschön an Alle:

Organisatoren von Mein Halle, MartinAlex, Sven, Vincent, Silvi, Flo, Tobi, Oliver, Stefan und Alexandra.

 

 

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