Wer im Elbsandsteingebirge das beste Licht erwischen will, muss früh raus. Für meine neueste analoge Serie ging es deshalb mitten in der Nacht los. Zusammen mit meiner Freundin habe ich mich auf den Weg über die tschechische Grenze gemacht, um den Sonnenaufgang in den Tyssaer Wänden festzuhalten. Im Rucksack hatte ich diesmal ein angenehm leichtes Setup dabei. Die extrem kompakte Pentax ME und ein paar Rollen Kodak Gold. Entstanden ist dieser Blog über ein gelungenes Mikroabenteuer und ein paar Gedanken zum Belichten bei schwierigen Kontrasten.


Der Morgen: Sonnenaufgang über den Tyssaer Wänden
Unser Abenteuer begann mitten in der Nacht. Der Wecker riss uns gnadenlos aus dem Schlaf, doch für einen Sonnenaufgang in den Tyssaer Wänden (Tisá) lohnt sich jedes frühe Aufstehen. Als wir den markanten Felseneingang erreichten, lag die Landschaft noch in ein tiefes, kühles Blau gehüllt. Wir suchten uns einen exponierten Aussichtspunkt auf den Felsenriffen und warteten.



Und dann passierte es endlich. Die Sonne schob sich über den Horizont und verwandelte das graue Gestein in eine glühende Kulisse. Da wir auch hier direkt im Gegenlicht fotografierten, habe ich mich für eine bewusste Belichtungskorrektur entschieden. Da die ME als reiner Zeitautomat arbeitet, habe ich das Drehrad auf 2x (entspricht +1 bis +2 Blenden) gestellt.
Mir war wichtig, dass die feinen Strukturen der Felsen nicht im tiefen Schatten absaufen, während der Himmel Licht erstrahlt. Das Ergebnis waren warme Farben und ein wunderbar weicher Kontrast, der dem tschechischen Sandstein eine unglaubliche Tiefe verleiht.




Kontraste im Felsenlabyrinth
Nachdem die Sonne höher stand, packten wir unsere Sachen und sind noch eine große Runde durch das eigentliche Felsenlabyrinth gelaufen. Der Weg führt dort durch teils meterhohe, extrem enge Felsgassen. Zu entdecken gibt es hier mehr als genug.



Fotografisch war das die nächste Herausforderung: Das harte Vormittagslicht knallte von oben auf die Spitzen der Wände, während unten in den Gängen tiefer Schatten lag. In solchen Momenten merkt man erst, wie gutmütig der Kodak Gold eigentlich ist. Ich habe die Belichtung eher auf die schattigen Bereiche abgestimmt und hatte Glück. Das Zusammenspiel aus den warmen Farben und den kühlen Schatten gibt den Bildern einen tollen, plastischen Look.






Fazit: Kompakt Reisen und entspannt Fotografieren mit der Pentax ME & dem Kodak Gold 200
Die Tyssaer Wände sind zu jeder Tageszeit einen Besuch wert, aber der frühe Morgen hat definitiv seinen eigenen Reiz. Die Pentax ME hat sich auf der Tour als idealer Begleiter erwiesen. Sie ist so klein und unaufdringlich, dass sie beim Kraxeln durch die engen Spalten nie im Weg war. So konnte man sich voll auf die Umgebung konzentrieren. Zusammen mit dem Kodak Gold hat sie die Stimmung dieses Vormittags genau so eingefangen, wie ich sie in Erinnerung hatte.




Hast du die Pentax ME auch schon mal in der Landschaftsfotografie genutzt? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen. Wenn du Lust hast, mich auf meinen analogen Fototouren und Wanderungen zu begleiten, trag dich gerne in den Newsletter ein.
Falls es dich nun selbst in die Tyssaer Wände oder ins Elbsandsteingebirge zieht, dann schau dir gerne meinen Wanderführer an. Dort habe ich meine liebsten Routen und Ausblicke für dich zusammengefasst.


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Wunderschön!
Ich habe es bei mir angezeigt.
Das freut mich sehr, danke.
Es freut mich auch.