10 Fragen an Christopher Figge

Für alle, die dich nicht kennen: Wer bist du, wo kommst du her und wie bist du dort gelandet, wo du jetzt bist?

Hi Christiane, erst einmal vielen Dank, dass ich deine Fragen beantworten darf. Ich verfolge deine Arbeit schon länger und bin von deiner Fotografie total beeindruckt. Du warst eine Fotografin, wegen der ich zur Naturfotografie gefunden habe. Nun zu mir: Ich bin Christopher, 32 Jahre alt und komme aus dem kleinen Städtchen Warburg in Ostwestfalen. Zur Fotografie bin ich durch eine kleine Digitalkamera gekommen, die ich zu Weihnachten von meinen Eltern bekommen habe. Das ist jetzt ca. 18 Jahre her.

Wenn man durch deinen Feed schaut, bist du sehr viel in der Natur unterwegs. Seit wann wanderst du und wie bist du dazu gekommen?

Die Natur in Kombination mit der Fotografie kann einem so viel geben, gerade wenn man einen stressigen Tag hatte. So bekomme ich den Kopf frei und kann abschalten. Ich laufe, genieße die Natur und suche nach spannenden Motiven zum Ablichten.

Mit welchen Objektiven fotografierst du am liebsten und was würdest du bevorzugen, Festbrennweite oder Zoom?

Ich war ein großer Fan von Festbrennweiten und bin es auch immer noch, aber in der Landschaftsfotografie bevorzuge ich ein Zoom-Objektiv. Ich nutze ein 28-75mm von Tamron. Festbrennweiten nutze ich meist nur noch für Details. Aber das Equipment wird bald erweitert :).

Kannst du ein Gadget empfehlen, was man unbedingt auf einer Tour dabeihaben sollte?

Ein Gadget, das ich immer dabei habe und auf das ich nicht mehr verzichten möchte, ist der Capture Clip. Man hat die Hände frei und die Kamera immer griffbereit.

Dein Stil in der Bildbearbeitung erkennt man sofort. Welche Programme nutzt du und was hältst du von Fotomontagen oder KI?

Ich nutze hauptsächlich Lightroom Classic. KI nutze ich zum Ausprobieren oder zum Spielen, aber nicht, um meine Bilder zu verfeinern. Da bin ich kein großer Fan von. Aber die Bildbearbeitung gehört einfach zur Fotografie dazu.

Mittlerweile gibt es Massen an guten Fotografen, gerade im Bereich Landschaft/ Outdoor. Du bist in kurzer Zeit schnell gewachsen. Hast du Tipps für alle, die neu anfangen?

Ja, ich bin sehr schnell gewachsen. Ich war auch echt überrumpelt von dem Ganzen. Konstanz ist, glaube ich, der beste Tipp dafür. Ich poste täglich und ich denke, dass Instagram einem das dankt. Ebenso wichtig ist es, auch mal Kommentare zu verfassen und auf sich aufmerksam zu machen, sowie sich mit anderen zu vernetzen. Ganz wichtig ist es natürlich auch für Anfänger, dran zu bleiben. Nicht aufgeben und sich nicht mit anderen messen. Ich habe immer zu anderen geschaut und mich verrückt gemacht. Alle machen gute Bilder, nur ich nicht. Das bringt einen nicht weiter.

Auf deinen Bildern ist es oft neblig und bedeckt. Welches Wetter bevorzugst du in der Fotografie und warum?

Ich mag den Sommer, aber zum Fotografieren sollte es kein blauer Himmel sein. Ich bin absolut kein Fan von blauem Himmel. Ich mag es bewölkt. Die Sonne sollte natürlich auch nicht zu hart sein. Ich bevorzuge leichten Regen, Nebel und bewölktes Wetter.

Womit würdest du dich gerne mehr beschäftigen?

Eine sehr gute Frage: Das Fotografieren und das Reisen sind mir schon mit am wichtigsten. Natürlich zusammen mit meiner Familie. Ich fühle mich gut, wenn ich unterwegs bin: Kopf aus und raus in die Natur.

Was würde für dich die Welt zu einem besseren Ort machen?

Mehr Mitgefühl, Freundlichkeit und Verständnis im täglichen Miteinander, sodass Menschen einander unterstützen und respektvoll behandeln. Ich glaube, das ist mir wichtig.

Was sind deine Pläne für die Zukunft?

Meine Zukunftspläne sind vielfältig und beinhalten sowohl berufliche als auch persönliche Ziele. Ich möchte mich noch intensiver mit der Fotografie beschäftigen, sei es beruflich oder für mich selbst. In den nächsten Jahren plane ich verschiedene Projekte, sowohl in Deutschland als auch im Ausland. Persönlich lege ich Wert darauf, kontinuierlich zu lernen und neue Fähigkeiten zu erwerben. Ich werde viel mit meinem Camper reisen. So stelle ich mir das vor, auch wenn meist alles anders kommt. Ich bin eher der Typ, der alles auf sich zukommen lässt. Ein bisschen Spontanität ist immer gut.

Vielen Dank für die tollen Fragen. Es hat mich sehr gefreut.

Vielen lieben Dank für deine Zeit Christopher.

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