#130: Raue See in Sankt-Peter-Ording

Der Tag begann mit einem unfassbar leckeren Frühstück in unserem Hotel, bevor es anschließend nach Sankt-Peter-Ording ging. Denn dort wollte mir zum ersten Mal das Schauspiel zwischen Ebbe und Flut ansehen. Frisch gestärkt setzten wir uns ins Auto und bereits auf dem Weg dorthin fing es leicht an zu nieseln – das wird ein interessanter Tag, dachte ich mir. Da wir aber mit Shietwetter gerechnet haben, waren wir entsprechend vorbereitet. Gummistiefel und Regenjacke waren mit am Start. Alle Landschaftsbilder aus diesem Beitrag gibt’s auf Nachfrage auch im Shop zu kaufen.

Ankunft in SPO:

Es kam, wie es kommen musste: Schlagregen mit vereinzelten Regenpausen. Besonders als Brillenträger erlebst du so die Natur nochmal völlig neu. Eine klare Sicht ist unmöglich und auch mein Objektiv kämpfte mit einigen Herausforderungen. Ich habe immer versucht, mit dem Wind zu fotografieren, aber teilweise hatte ich das Gefühl, der Regen kam sogar von unten. Aber genau das war die Stimmung, auf die ich hier gehofft hatte.

Unendlich weiter Sandstrand, ein grauer Himmel und eine raue See – herrlich. Aus fotografischer Sicht reihte sich ein Motiv an das nächste und ich konnte von dem Strand einfach nicht genug bekommen. Die Ebbe hinterließ stellenweise immer wieder riesige Pfützen, welche uns den Weg abschnitten. Hier musste man ohne Gummistiefel echt erfinderisch werden. Die lagen nämlich noch gut geschützt im Auto…

Auch wenn der Regen nachließ, der Wind blieb uns treu und war zum Teil so heftig, dass der Sand an uns vorbeiflog, während wir unsere Kapuzen festhielten. Ursprünglich wollten wir uns in einem der Strandhäuser aufwärmen und etwas Warmes trinken, aber wie ich es mir schon dachte: auch hier hatte nix geöffnet. Gerade die 3 km Rückweg kamen einem wie eine kleine Ewigkeit vor. Ein warmer Kakao wäre da sehr angenehm gewesen, denn es war echt eisig.

Zusammengefasst kann ich sagen, dass Sankt-Peter-Ording ein voller Erfolg war und ich freute mich riesig auf unseren Ausflug am nächsten Tag. Den gibt’s aber erst beim nächsten Mal zu sehen. Wenn ihr meinen Blog abonniert, könnt ihr nichts mehr verpassen.

19 Kommentare zu „#130: Raue See in Sankt-Peter-Ording“

  1. Sicherlich nicht das geträumte Strandwetter, aber zweifellos schöne Stimmungsbilder dieses grauen Regentages. Besonders gefallen mir die Fotos der Strandpavillons.

  2. Puh, was für ein Wetter, aber sehr authentisch! Von wo aus seid ihr denn da an den Strand gelaufen? Denn eigentlich vermisse ich etwas, was man auch vom Strand aus sehen kann, aber vielleicht ist das ja die angekündigte Überraschung 🧡
    Tolle Fotos, ich liebe den Strand dort auch sehr.
    Herzliche Morgenkaffeegrüße 😀🌤️☕🍪🌼👍

    1. Vielen lieben Dank dir 😊 Wir sind von der Seebrücke nach rechts in Richtung Strandcafe Silbermöwe gelaufen. Was vermisst du denn? 😃 Wollten eigentlich noch links den Teil von der Seebrücke erkunden, dort wo der Leuchtturm steht, aber es war zu nass und kalt 😅 Liebe Grüße

      1. St. Peter-Ording hat vier Ortsteile, jeder hat Strandzugang, daher meine Frage. Spektakulär sind vor allem die beiden äußeren, meiner Meinung nach, und vom Strand von Ording aus sieht man normalerweise rüber nach Westerhever; was davon allerdings bei dem Sauwetter zu sehen gewesen wäre, weiß ich nicht, ich war noch nicht bei Platzregen dort … 😉

  3. Tolle Bilder, großartig in Szene gesetzt. Wie überhaupt, die ganze Website sehr professionell rüberkommt.
    Macht wirklich Spaß zu stöbern und zu guggen!
    Wünsche Dir weiterhin Inspiration und Motivation.
    Liebe Grüße aus dem Saarland.

  4. Wer assoziiert schon diese Jahreszeit bei sogenannten Schlechtwetter auch noch mit genussvoller Zeit am Meeresstrand? Nur der Fotograf. Einfach so stimmig das Colorit, Du hast da wirklich einen ganz eigenen Stil. Und dabei möchte man im Pesel einen guten Shietwetter-Tee trinken und aus dem Fenster schauen und den strammen Nordwestler übers Reed-Dach rumpeln lassen.
    LG von Astrolady

Kommentar verfassen