#144: Mit dem Dachzelt am Steckelsdorfer See

Anzeige || Wie habe ich mich auf diesen Sommer gefreut, denn ich durfte endlich das Dachzelt von Campwerk nutzen. Um genau zu sein, das iKamper Skycamp 3.0. Ich war mir erst etwas unsicher, ob wir auch wirklich genügend Platz da oben hätten, doch als es auf dem Auto befestigt war und ich zum erste Mal drin lag, wusste ich, hier ist locker für drei bis vier Leute Platz.

Die Suche nach einem Campingplatz:

Pfingsten stand vor der Tür, mein Mann hatte am Wochenende frei und wir wollten zwei gemütliche Tage auf einem Campingplatz verbringen. Ja und daran schien es schon fast zu scheitern… nicht ein Campingplatz unserer Wahl hatte noch einen freien Stellplatz. Der Wetterbericht versprach nur nordöstlich ein fantastisches Wetter, in den anderen Regionen drohten dafür schwere Gewitter. Also war der Radius mächtig eingeschränkt. Ich wollte schon fast aufgeben und versuchte es zum letzten Mal in Rathenow und siehe da, tatsächlich gab es dort noch ein freies Plätzchen für uns.

Voraussetzung war ein direkter Zugang zum See, um spazieren zu gehen oder SUP zu fahren. Auf dem Campingplatz, wo es nun hinging, war alles perfekt. Direkt nach der Arbeit düsten wir zum Steckelsdorfer See. Die zweistündige Fahrt verbrachten wir im klimatisierten Auto, während außerhalb der Planet bereits brannte. Beste Voraussetzungen für ein entspanntes Wochenende.

Ankunft Steckelsdorfer See – Aufbau iKamper:

Wir suchten uns einen gemütlichen Stellplatz und während sich Tobi um die Stromversorgung kümmerte, baute ich unser Nest auf. Und wer jetzt denkt, das ist doch viel nerviger, als Strom zu verlegen, der liegt falsch. Das Dachzelt ist in knapp drei Minuten fix und fertig aufgebaut – ohne jegliche Hilfe von anderen. Die Lichterkette anbringen und das Befüllen der Organizer dauert natürlich etwas länger, aber alles in allem ist man in ca. 20 Minuten startklar, um das erste kühle Radler im Campingstuhl zu genießen.

Und viel mehr passierte am ersten Tag auch nicht. Nach einem warmen Süppchen am Abend, ließen wir den Tag mit einem Film im Dachzelt ausklingen. Hier kann man es übrigens so dunkel machen, dass man am Morgen nur von der Wärme der Sonne wach wird. Perfekt für Menschen, die nur im Dunkeln schlafen können. Und dank der vielen Fliegengitter, könnt ihr den ganzen Tag ordentlich durchlüften. Gerade am See waren die Gitter Gold wert, denn Antibrumm war unser ständiger Begleiter.

Der nächste Morgen:

Die erste Nacht war angenehm kühl. Wir kletterten aus dem Dachzelt und während Tobi für uns frische Brötchen holte, deckte ich den Frühstücktisch. So ein Frühstück unter freiem Himmel ist einfach herrlich, vor allem, wenn einem die ersten Sonnenstrahlen aufwärmen. Dank der Organizer für Küchenutensilien fand ich auch ohne feste Küche alles im Handumdrehen und musste nicht ewig in irgendwelchen Boxen herumkramen.

Kleine Runde am Steckelsdorfer See:

Die Bäuche waren gefüllt und nun war es Zeit, eine Runde mit Charly zu drehen. Da er nicht gern ins Wasser geht, verschieben wir die Spaziergänge generell immer auf den Vormittag und den frühen Abend. Für mich hieß das, Kamera einpacken und ein paar Schnappschüsse von der Umgebung machen. Überall lagen alte Ruderboote, die es mir besonders angetan haben, wie man anhand der Bilder unschwer erkennen kann.

Charly war inzwischen ein Kilo leichter und wir haben uns erfolgreich die Beine vertreten. Den restlichen Tag verbrachten wir mit Kartenspielen, herumgammeln, Buch lesen, Insta checken und sonnen – so wie sich das an einem freien Tag gehört. Tobi wollte etwas später noch den See per SUP erkunden, während Charly und ich ein kleines Fotoshooting einlegten. Gib mir eine Kamera und einen niedlichen Hund und mir wird nie langweilig.

Und ehe man sich’s versieht, ich die freie Zeit vorbei. So schnell vergehen zwei Tage am See. Die Arbeitswoche zieht sich immer wie Kaugummi und das Wochenende vergeht wie im Flug, unfair oder? Und weil wir abends zu faul waren, uns etwas zu kochen, gab es für jeden zum Abschluss eine leckere Pizza. Wie ihr auf dem folgenden Bild sehen könnt, waren nicht nur Tobi und ich völlig begeistert von dem Geruch. Mega praktisch, wenn es einen Imbiss auf einem Campingplatz gibt.

Am nächsten Morgen haben wir übrigens so fest geschlafen, dass wir erst eine Stunde vor Abreise wach wurden – heißt, wir mussten in einem Affentempo alles zusammenpacken und verstauen. Sowas ist am Morgen überhaupt nicht meine Stärke – aber wir haben es geschafft. So ein Dachzelt zusammenpacken geht übrigens noch schneller, als es aufzubauen. Ich brauche in etwa zwei Minuten, wenn überhaupt (ohne leerräumen).

So ihr Lieben, das war’s mit unserem kleinen Campertrip nach Brandenburg. Wenn ihr Fragen zum Dachzelt habt, dann schreibt sie gern in die Kommentare. Das nächste Mal geht’s hoch hinaus. Für mich stand ein großes Abenteuer auf dem Plan, das kann ich euch versprechen. Wenn ihr Bock habt, mit „abzuheben“, dann folgt gern meinem Blog. Und bis dahin, bleibt sauber.

8 Kommentare zu „#144: Mit dem Dachzelt am Steckelsdorfer See“

    1. Gab es früher für den Trabant glaube schon mal und ist seit einigen Jahren wieder „neu“ auf dem Markt. Ist auf jeden Fall mega praktisch 😅

Kommentar verfassen